Starthilfe von Mama und Papa Von Klum bis Beckham: Promikinder am Laufsteg

Starthilfe de luxe: Viele Promikinder starten ihre Karriere schon mit maximaler Flughöhe. Die Modebranche ist ein beliebter Abflughafen.

Wenn es eine kann, dann wohl Lila Grace Moss, die Tochter eines der letzten Topmodels im Business: Kate Moss (47). Von Miu Miu bis Marc Jacobs, von der Anzeigenkampagne bis zum Laufsteg, die 18-Jährige ist gut im Geschäft. Im Dezember war die Tochter des Verlegers Jefferson Hack am Cover der italienischen Vogue, aktuell ist sie das Kampagnengesicht für die erste Couture Collection von Kim Jones (Dior Homme) für Fendi.

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la Grace Moss ist bei einer Agentur, die streng ihre Interessen vertritt: 2016 hat Kate Moss ihre langjährige Agentur „Storm Models“ verlassen und ihre eigene Agentur gegründet.

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Kate und Lila Grace sind nicht die einzigen Models im Hause Moss: Lottie, die 23-jährige Halbschwester von Kate, ist ebenfalls Model.

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Schon mit zehn Jahren hatte Kaia Gerber ihren ersten Modeljob für Versace, danach folgten die großen Namen wie Saint Laurent, Chanel oder Moschino. 2017 feierte die heute 19-Jährige ihr Laufstegdebüt in Paris für Calvin Klein.

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Seitdem glänzt der Stern der Tochter des ehemaligen Topmodels Cindy Crawford und des Unternehmers Rande Gerber bei fast jeder wichtigen Modewoche – nur Corona bremst derzeit.

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Ihr 21-jähriger Bruder Presley debütierte vor zwei Jahren am Pariser Laufsteg für Balmain.

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„Meine Kinder sollen keine Schauspieler werden“, meinte Johnny Depp (57) vor einigen Jahren noch besorgt – zu spät: Tochter Lily-Rose ist Schauspielerin und Model.

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Vor allem dem Haus Chanel (hier mit Karl Lagerfeld) ist die 21-Jährige eng verbunden – vom Laufsteg bis zum Parfüm-Testimonial für Chanel Nummer 5.

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Damit ist sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Vanessa Paradis (48), Sängerin und Schauspielerin, getreten, die schon für das Parfüm „Coco“ warb. Heuer steht Lily-Rose gleich für vier Filmproduktionen, unter anderem mit Keira Knightley, vor der Kamera.

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Was viele Models nie schaffen, hat Romeo Beckham schon mit zehn Jahren absolviert: für die britische Kultmarke Burberry zu werben. Auf der aktuellen Ausgabe der zweisprachig englisch-italienischen Modezeitschrift „L’Uomo Vogue“ schmachtet er von der Titelseite.

L'UOMO VOGUE

Die Eltern Victoria (46) und David Beckham (45) zeigten sich auf ihren Instagram-Accounts begeistert. Doch der 18-Jährige ist nicht der einzige unter den Beckhamkindern, der ein Faible für Mode hat: Brooklyn Beckham, der Älteste der vier, fotografierte mit 16 Jahren sogar eine Werbekampagne für Burberry.

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2015 führte er galant Julianne Moore zu ihrem Sitzplatz bei der Haute-Couture-Schau von Chanel. Nicht lange blieb geheim, welcher junge Mann hier ins Modelgeschäft eingestiegen ist: Gabriel-Kane Day-Lewis.

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Gemeinsam mit seiner Mutter war er bereits am Cover eines Modemagazins, sein Vater würde auch gut passen, wäre der nicht ein bisschen ein Eigenbrötler: Schauspieler Daniel Day-Lewis.

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Die Mutter des 25-Jährigen ist niemand Geringerer als Schauspielerin Isabelle Adjani. Der Sohn ist international als Model mehr als erfolgreich: von Ralph Lauren über Tommy Hilfiger bis hin zu Balmain. Kaum verwunderlich, seine Modelagentur heißt IMG. Nebenbei ist er auch als Singer-Songwriter tätig und der Einstieg ins Filmgeschäft ist bei diesen Eltern wohl nur noch eine Frage der Zeit.

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Mit 16 Jahren war sie plötzlich da: Leni Klum, deren Gesicht man maximal verpixelt auf Paparazzifotos erahnen konnte, stellte sich mit einem Big Bang der Welt vor – am Cover der deutschen Vogue und an der Seite ihrer Mutter Heidi Klum.

INSTAGRAM/LENIKLUM

Dass manche bereits ätzen, sie sei für ein Model viel zu klein, scheint die Auftraggeber nicht zu stören: Anfang Jänner veröffentlichte sie Bilder eines Fotoshootings und Anfang der Woche war die Tochter von Formel-1-Urgestein Flavio Briatore in einem Modeclip für die Berliner Fashion Week zu sehen.

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„Es ist wunderbar, dass meine Kinder schauspielen wollen – dabei kann ich ihnen doch am meisten helfen“, hat es Will Smith schon einmal auf den Punkt gebracht. Sowohl Jaden als auch Willow sind schon als Kinder an der Seite ihres Vaters am Set gestanden, unter anderem bei „After Earth“ und „I Am Legend“. Blöd nur, dass der 22-jährige Jaden für seine schlechte Performance gleich zwei Mal eine Goldene Himbeere kassierte. Macht nix, Louis Vuitton machte den Rapper 2016 zum Kampagnengesicht.

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Seine Schwester Willow (20) singt ebenso, ist aber auch Markenbotschafterin von Cartier, modelt für Stuart Weitzman oder macht Make-up-Werbung für Dior.

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Die Mutter der beiden ist auch keine Unbekannte: Schauspielerin und Sängerin Jada Pinkett Smith.

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zweigerl
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Nepotistische Steigleitern

Ist der Erbadel zurück? Die Hollywoodisierung der Welt mit einer Moden- und Medienaristokratie zu verbinden, ist ein schleißiger Trend. Noch eine Klum, und noch ein Depp! Wir hätten an den Eltern genug. Solche nepotistischen Steigleitern sind erträglicher, wenn es um Qualität geht. Die tüchtigen Politikersöhne und -töchter sind ja bekannt, allein der Kärntner LH in spe stellte es ungeschickt an. UNd auch dass die Kinder der Redakteure in Qualitätszeitungen Einzug halten, sollte nicht ausgereizt werden. Der Gedanke kommt einem bei den Krauses, Melichars, Zankels, die plötzlich auch andere Vornamen haben.

erstdenkendannsprechen
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die glam-welt ist der neue adel, sehen sie ganz richtig.

und qualität ist da anfangs nicht sooo wichtig (wie weit sie dann weiterkommen liegt dann ja schon an ihnen), wichtig ist vor allem zu beginn die aufmerksamkeit der medien - da ist ein bekannter name dann meist kein hindernis.