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Folgen der PandemieSocial Distancing macht die Roboter salonfähig

Die Corona-Pandemie und Social Distancing sorgen in Japan für reißenden Absatz bei Robotern. Doch was passiert, wenn der Faktor Mensch in der Gesellschaft verloren geht?

"Lovot": ein Kofferwort aus "Love" und "Robot"
"Lovot": ein Kofferwort aus "Love" und "Robot" © (c) APA/AFP/ROBYN BECK (ROBYN BECK)
 

Menschen und Roboter können Freunde werden. Ich wüsste nicht, warum das nicht möglich sein sollte.“ Statements wie dieses von Hiroshi Ishiguro, einem führenden Experten für Mensch-Roboter-Interaktion, haben Japan über die letzten Jahre immer wieder in Aufruhr gebracht. Denn selbst wenn Roboter niedlich und auch hilfreich sein mögen, so schimpfen Kritiker, seien sie doch durch einen menschlichen Freund nie ersetzbar. So gilt Ishiguro, der schon zahlreiche „freundliche Roboter“ entwickelt hat, vielen als so etwas wie ein Ketzer.

Inmitten der Pandemie aber könnte der Ingenieursprofessor der Universität Osaka zusehends als Visionär dastehen. Danach sieht es zumindest aus, wenn man sich die Verkäufe japanischer Hersteller von Assistenz-, Heil- und Sozialrobotern ansieht. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo Ende Oktober berichtete, gehören sie im prinzipiell roboteraffinen Japan zu den Gewinnern der Coronakrise, nachdem der persönliche Kontakt angesichts diverser Maßnahmen zum Social Distancing schwieriger geworden ist. Im ostasiatischen Land vermelden Roboterbauer für entsprechende Produkte Rekorderlöse. Ist der Roboter der besser Freund und Helfer?

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