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Schutz vor PestizidenTechnik hilft Sumsi: Roboter im Bienenstock

Künstliche Intelligenz soll helfen, Bienen vor schädlichen Umwelteinflüssen in ihrer Umgebung zu schützen und sie gezielt zu Blüten zu navigieren.

Eine Biene ist zwischen elf und 17 Millimeter klein und
Eine Biene ist zwischen elf und 17 Millimeter klein und © (c) APA/dpa/Frank Rumpenhorst (Frank Rumpenhorst)
 

Bienen gelten als Vorbild für die arterhaltende Wirkung von Schwarmwissen. Dass nämlich unabhängig von der Intelligenz einzelner Mitglieder eine Gruppe durch Zusammenarbeit zu intelligenten Entscheidungen finden kann. Beispielsweise wenn es darum geht, Informationen über Nahrungsquellen auszutauschen. Bienen machen das mithilfe ihres Schwänzeltanzes. Jetzt wollen auch Grazer Wissenschaftler auf diese Tanzfläche. Zoologen des Artificial Life Lab rund um Thomas Schmickl entwickeln Roboter, die diesen Tanz imitieren können. „Unser Ziel ist es, den Insekten Technologien zur Verfügung zu stellen, die ihnen helfen, auf Veränderungen der Umwelt rechtzeitig zu reagieren“, erklärt Schmickl. Denn die Lebensräume der Honigbienen sind stark bedroht, führen zu einem massiven Sterben und zu einer folgenschweren Störung ganzer Ökosysteme. Mithilfe von Minirobotern sollen die Bienen frühzeitig vor Gefahren in ihrer Umgebung gewarnt werden.

Digitale Landkarten sollen beispielsweise Hinweise auf Pestizide bei potenziellen Nahrungsquellen liefern. „Wir wollen darauf Einfluss nehmen, wohin die Insekten ihre wichtigen Bestäubungsflüge unternehmen“, schildert Schmickl den Forschungsansatz. Die Bienen erhalten zudem Informationen über einen bevorstehenden Wetterumschwung, der ihre Brut gefährden würde. Mithilfe von Sensoren will man die Temperatur in der Wabe regulieren und damit die Aufzucht der Nachkommen optimieren.

Kommentare (6)

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wedef1
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Forschen was Sinn macht

Dass die Bienen geschützt werden, absolut wichtig und richtig. Dass wir für die Bienen weniger Monokulturen, dafür aber mehr Mischkulturen benötigen absolut. Aber hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Wir wollen den Bienen beibringen wo sie hinfliegen sollen. Falsch, wir müssen ihnen gesunde und vielfältige Kulturen anbieten. Finden tut sie die Biene in Windeseile. Der nächste Unsinn: die Bienen vor Wetterumschwung warnen. Jeder Imker weiß, dass die Bienen ihm den Umschwung frühzeitig anzeigen. Sie werden unruhig, nervös und sind stechfreudiger. Also bitte die Forschung auf das beschränken was Sinn macht. Die Bekämpfung der Bedrohungen durch Faulbrut und Varroa.🐝

ratschi146
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Ohne solche Pressemeldungen...

.... ist die Forschung von Fördermittel abgeschnitten.
und manchmal will jeder in seiner Forschung die Evolution überlisten und G... spielen

Freue mich als Imker, wenn in ein paar Jahren die Roboterbienen alle 3 Tage aufladen darf ;-)

ratschi146
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Ohne solche Pressemeldungen...

.... ist die Forschung von Fördermittel abgeschnitten.
und manchmal will jeder in seiner Forschung die Evolution überlisten und G... spielen

Freue mich als Imker, wenn in ein paar Jahren die Roboterbienen alle 3 Tage aufladen darf ;-)

ratschi146
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Ohne solche Pressemeldungen...

.... ist die Forschung von Fördermittel abgeschnitten.
und manchmal will jeder in seiner Forschung die Evolution überlisten und G... spielen

Freue mich als Imker, wenn in ein paar Jahren die Roboterbienen alle 3 Tage aufladen darf ;-)

mcmcdonald
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Hoffentlich...

...werden die drahtlos geladen, sonst wärs schon eine ziemliche Fummelei!

Ifrogmi
1
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lasst die biene in ruhe !!!!!!

diese vermessenheit, zu glauben, dass man g'scheiter als die natur sei, hat schon einiges an unheil über den planeten gebracht.
die biene hat sich seit mitte der kreidezeit evolutionär angepasst, das sind immerhin rund 100 millionen jahre entwicklung, und jetzt glaubt man, dass die biene ohne technikschei**e geschützt werden müsste.
die dummheit und überheblichkeit der menschen ist tatsächlich so grenzenlos wie das universum.