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JerusalemEine Stadt zwischen Glauben und Apfelstrudel

In Jerusalem finden sich heilige Stätten aus drei Weltreligionen. Das sorgt für eine besondere Mystik. Und mittendrin punktet Österreich mit seiner Kulinarik.

Blick vom Ölberg auf Jerusalem © Adobe Stock/Beatrice Prève
 

Sie gilt als die Metropole des Glaubens – Jerusalem, eine politisch höchst umstrittene Stadt, besticht den Besucher aber mit einer ungewohnten Mystik. Das verwundert nicht, ist die Großstadt in Isreal doch von höchster Bedeutung für die drei Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam. Dabei schafft man es, auch für weniger gläubige Menschen interessant zu sein.

Vor allem dann, wenn man sich auf sie einlässt. Das gelingt am besten, während man durch die engen Gassen über den Markt schlendert, die Düfte der vielen bunten Gewürze inhaliert oder die Köstlichkeiten des Landes probiert. Ein Geheimtipp: Halva, eine Art Sesambrei, das als Süßspeise serviert wird. Wer lieber heimischen Apfelstrudel mag, im Land wie auch Hühnerschnitzel sehr beliebt, kann sich ins Österreichische Hospiz begeben: In dieser Pilgerherberge der katholischen Kirche Österreich findet man neben Kaffee und Kuchen nicht nur eine Kapelle, sondern auch einen wunderbaren Ausblick über die Stadt.

Top 10: Was man in Jerusalem gesehen haben muss

Durch Jerusalems Altstadt ziehen sich enge Gassen. Gläubige Juden haben hier eine Heimat gefunden, ebenso wie die die Metropole in Israel von enormer Bedeutung für Christen und Muslime ist.

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Blick vom David-Turm auf das alte Jerusalem. Hier werden abends, wenn es dunkel ist, auch Projektionen an der Mauer gezeigt - mit historischen Erzählungen.

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Inmitten der Alstadt, umgeben von anderen Häusern - die Grabeskirche. An dieser Stelle soll Jesus der Überlieferung nach gekreuzigt und begraben worden sein.

Michael Kloiber

Ein Blick ins Innere der Kirche zeigt eine besondere Mystik.

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Gläubige aus aller Welt zünden hier in Gedenken an ihre Lieben Kerzen an.

Michael Kloiber

Vor der Kirche wie in der gesamten Altstadt finden sich Gässchen wie diese. Unsere Empfehlungen: Schlendern sie einfach durch ...

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Irgendwann kommen Sie ganz bestimmt zum großen Markt. Zwischen Klamotten und Gewürzen finden sich auch Kunst oder Köstlichkeiten aus der Region - darunter Dattel-Honig.

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Wer eine ganz besondere Aussicht genießen will, kann den Ölberg besuchen. Als Touristen-Gag warten hier auch Kamele.

Michael Kloiber

Einzgartig ist der Blick auf die Stadt - ganz Jeruaslem liegt einem zu Füßen.

Adobe Stock/beatrice prève

Gut sichtbar ist der Tempelberg mit dem Felsendom und dessen goldener Kuppel – er ist einer der islamischen Hauptheiligtümer.

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Unweit davon befindet sich de weltberühmte Klagemauer.

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Gläubige treffen sich hier zum Gebet.

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Und stecken oft kleine Zettel mit Gebeten oder Wünschen zwischen die Rillen der Steine.

Michael Kloiber

Wer nach dem Spaziergang eine Pause braucht, kann - und ja, Sie sehen richtig - einen Apfelstrudel essen. Im Österreichischen Hospiz der Katholischen Kirche Österreich.

Michael Kloiber

Mitten in Jerusalem gelegen kann man in diesem Pilgerhaus samt tollem Ausblick und herrlicher Terrasse wunderbar entspannen. Und heimische Pilgerstätten sind ebenfalls vermerkt.

Michael Kloiber

Unweit vom Hospiz startet auch der Kreuzweg mit seinen 14 Stationen, die auf diese Weise nachgestellt werden.

Michael Kloiber
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Ein anderes atemberaubendes Panorama sieht man vom Ölberg aus – er ist in wenigen Minuten per Bus erreichbar. Ganz Jerusalem liegt einem hier zu Füßen. Gut sichtbar ist der Tempelberg mit dem Felsendom und dessen goldener Kuppel – er ist einer der islamischen Hauptheiligtümer.

Grabeskirche und Kreuzweg

Unweit davon findet sich in der Altstadt von Jerusalem die Grabeskirche, eines der wichtigsten Gebäude des Christentums. An dieser Stelle soll Jesus der Überlieferung nach gekreuzigt und begraben worden sein. Hier endet auch der Kreuzweg mit seinen 14 Stationen, der seinen Startpunkt nur unweit des Österreichischen Hospizes hat.

Ein Eindruck der Grabeskirche

Von der Grabeskirche aus ist auch eine der wichtigsten religiösen Stätten des Judentums fußläufig erreichbar – die Klagemauer. Gläubige beten vor der 48 Meter langen und 18 Meter hohen Mauer und stecken niedergeschriebene Gebete teils in die Rillen zwischen den riesigen Steinen.

Die engen Gassen einer weltbekannten Stadt Foto © Kloiber

Der Zugang ist auch Besuchern erlaubt, weshalb es sich um einen der meistbesuchten Orte Jerusalems handelt. Die Stadt selbst ist nicht zuletzt auch historisch besonders spannend, was man im eigenen Museum auch erkunden kann – etwa mit einem riesigen Modell der Metropole aus der Zeit Jesu.

Politisch umstrittene Stadt

Bei allem Zauber kann das Land aber nicht ohne den politischen Konnex betrachtet werden: Der international umstrittene Status von Jerusalem und die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern sorgen für enorme Militärpräsenz in der 900.000-Einwohner-Stadt.

History-Projektionen auf der Stadtmauer

Als Besucher kommt man also nicht umher zu bemerken, dass man sich mitten in einem Gebiet befindet, das Teil des Nahostkonflikts ist. Abseits der  überall sichtbaren Uniformierten ist diese Auseinandersetzung für Touristen in der Regel aber selten spürbar. Die Mystik wird mit MGs bewacht.

Reisetipps

  • Jerusalem ist die größte Stadt Israels, hier leben knapp über 900.000 Menschen.
  • Die Stadt ist neben ihren religiösen Stätten dafür bekannt, dass sich hier viele Kulturen der Antike und Moderne begegnen.
  • Die Destination ist per Flugzeug über den Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv erreichbar – etwa mit Sun d’Or aus Salzburg.

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