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Stressfreier Städtetrip Wie man Warteschlangen bei berühmten Sehenswürdigkeiten vermeidet

Der Herbst ist eine beliebte Zeit für Städtereisen. Wie man lange Warteschlangen bei berühmten Sehenswürdigkeiten vermeidet.

Die Sagrada Familia in Barcelona © FOTOLIA
 

Der Herbst ist eine beliebte Zeit für Städtereisen. Ein häufiges Problem beim Sightseeing: Lange Warteschlangen vor den berühmten Sehenswürdigkeiten. "Damit die Freude am Kurztrip nicht vergeht, sollte man vorsorgen und sich rechtzeitig um die Tickets kümmern. Häufig kann man die Eintrittskarten vorab im Internet bestellen", rät ÖAMTC-Touristikerin Kristina Kosnar. "Dafür gibt es allerdings oftmals fixe Einlasszeiten, nach denen man sich richten muss – beispielsweise bei der Sagrada Familia in Barcelona."

Die Expertin gibt weiter zu bedenken: "Unbedingt wissen sollte man auch, dass man bei einigen Attraktionen ohne entsprechende Voranmeldung gar nicht erst hineinkommt. So ist z.B. für den Besuch des Anne Frank Haus in Amsterdam oder der Berliner Reichstagskuppel eine Anmeldung absolute Voraussetzung für den Besuch."

Top 10: Barcelona

Crashkurs Kultur, die man gesehen haben sollte: Antoni Gaudí gilt als herausragender Vertreter des Katalanischen Modernisme und prägte das Stadtbild nachhaltig. Seine architektonische Sprache ist an und in vielen Gebäuden der Metropole erkennbar. So auch in der Casa Batlló. Das umgestaltete Wohnhaus können Besucher komplett von innen besichtigen.

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Zum Pflichtprogramm gehört auch Gaudís berühmte und bis heute nicht fertiggestellte Basilika Sagrada Familia rund 20 Fußminuten nordöstlich von der Casa Batlló. Dank des schachbrettartigen Straßengrundrisses muss man dafür eigentlich nur geradeaus gehen.

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Für Kubismus-Fans lohnt sich außerdem ein Besuch des Picasso-Museums, während in der Fundació Joan Miró im Stadtsüden mehr als 14.000 Werke des in Barcelona geborenen Surrealisten ausgestellt werden.

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Im Viertel La Ribera liegt unter einem bunten, wellenförmigen Keramikdach der Mercat de Santa Caterina. Dort decken sich die Einheimischen mit frischem Obst und Oliven, regionalen Ölen oder außergewöhnlichen Naschereien ein – und Urlauber mit kulinarischen Souvenirs für die Verwandtschaft zu Hause. Der Mercat beherbergt auch viele kleine Bars und Restaurants für den Hunger zwischendurch. Wichtiger Hinweis: Sonntags sind spanische Markthallen geschlossen.

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Natur meets Architektur: Barcelona-Besucher kommen nicht um einen Ausflug zum Parc Güell herum, der (natürlich) von Antoni Gaudí konzipiert wurde. Die im Norden des verwinkelten Stadtteils Gràcia gelegene Parkanlage ist per Metro und anschließendem Fußweg in 45 Minuten erreichbar. Von der Aussichtsterrasse bietet sich der vielleicht bekannteste Blick auf die Metropole.

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Zurück in der Innenstadt gilt die Carrer de Blai im Viertel Poble Sec als Insider-Tipp. Die vielen kleinen Restaurants verkaufen lokaltypische Tapas und Pinchos ab einem Euro, dazu gibt‘s Wein oder Bier.

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Neben dem Hafen liegt das ehemalige Fischerviertel Barceloneta. Die angrenzende Strandpromenade ist bei den Katalanen beliebt und lädt zu gemütlichen Spaziergängen mit café con leche und Meerblick ein. Tipp für Kreuzfahrtfans: Die kleine Einmündung einen Kilometer südlich passieren alle an- und ablegenden Schiffe – um dann zum Beispiel die Balearen, das toskanische Livorno oder auch Tanger in Marokko anzusteuern.

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Das 1786 eröffnete Can Culleretes ist das älteste Restaurant der Stadt und liegt in einer Rambla-Nebenstraße auf Hafenhöhe. Wie in vielen anderen Traditionsküchen Barcelonas landen dort regionale Spezialitäten und frische Meeresfrüchte nach katalanischer Kochkunst auf dem Teller – und das zu bezahlbaren Preisen. Nicht vergessen: Spanier machen Siesta. Von 16 bis 21 Uhr ist das Can Culleretes geschlossen, an Sonntagabenden bleibt es das auch.

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Rund 30 Busminuten außerhalb des Zentrums liegt der idyllische Parc del Laberint d’Horta mit einem der wenigen noch erhaltenen Gartenlabyrinthe in Europa. Besucher manövrieren sich durch 750 Meter formgeschnittene italienische Zypressen oder entdecken die großzügige Aussichtsterrasse zwischen zwei Rundtempeln voller allegorischer Reliefs und Skulpturen. Der Park diente auch als Schauplatz für Teile der Literaturverfilmung „Das Parfum“ (2006). Übrigens: Mittwochs und sonntags ist der Eintritt frei.

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Sobald die Dunkelheit einsetzt, zieht es die Katalanen ins Zentrum rund um die Stadtteile Ciutat Vella und Eixample. Hotspots wie die Szene-Bar Slow bieten eine große Auswahl an Cocktails und Longdrinks an. Im Obergeschoss locken DJs oder Konzerte auf die Tanzfläche. Lateinamerikanische Rhythmen dominieren dagegen im Antilla, das tagsüber als Tanzschule und nachts als einer der berühmtesten Salsa-Clubs Barcelonas bekannt ist. Tipp: Am Mittwoch, Donnerstag und Sonntag ist der Eintritt kostenlos, ein Getränk geht aufs Haus.

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Um Warteschlangen zu umgehen sind auch City Cards, wie es sie in nahezu jeder Metropole gibt, geeignet. Reisende haben damit neben "Vorrang" beim Eintritt viele weitere Vorteile – wie freien bzw. stark vergünstigten Eintritt in Museen und andere Attraktionen. In der italienischen Hauptstadt beispielsweise erspart man sich mit dem Rom City Pass das Anstellen beim Kolosseum oder der Engelsburg. Und in London ermöglicht der London Pass einen "Fast-Track"-Einlass zu Sehenswürdigkeiten wie Tower Bridge oder London Zoo. Oft gelten City Cards auch als Fahrschein für den öffentlichen Nahverkehr.

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