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Historische Abenteuer

Wandeln Sie auf den Spuren der alten Römer, der Venezianer und Langobarden und tauchen Sie in den Zauber des Golfs von Triest ein –ab Grado ist all das und noch mehr möglich.

Von der Sonneninsel aus kann man sowohl Aquileia als auch Palmanova, Cividale del Friuli und Triest erkunden – süße Überraschungen inklusive © KK
 

Wer sich auf die Spuren der Vergangenheit begeben, die Mysterien der Antike und die herrschaftliche Zeit der Römer erkunden möchte, ist in und um Grado goldrichtig.

Denn einige der berühmtesten historischen Orte und Städte befinden sich nur einen Steinwurf von der Sonneninsel entfernt. Eine der berühmtesten ist wohl Aquileia, seit 1998 UNESCO-Weltkulturerbe und einst eine der bedeutendsten Städte des Römischen Reiches. Von diesen glorreichen Zeiten zeugen heute noch herrliche Bodenmosaike, bedeutende archäologische Ausgrabungen und die Basilika Santa Maria Assunta aus dem 4. Jahrhundert.

Basilica Aquileia Foto © KK
Neues Museum und Ausgrabung. Besonders beeindruckende Funde der Ausgrabungen können seit heuer im neuen „Museo Archeologico Nazionale di Aquilea“ bewundert werden. Das Museum wurde ab 2016 umfassend umstrukturiert und saniert und bietet den Besuchern jetzt eine übersichtliche und verständlich aufbereitete Ausstellung. Neben Grabbeigaben, Einrichtungs- und Alltagsgegenständen werden auch Skulpturen und Mosaike gezeigt. Und all das in einer Anordnung, die es den Besuchern möglich macht, sich in die Zeit des antiken Aquileia zurückzuversetzen. Außerdem wurden kürzlich in der Nähe der Basilika die Überreste des Domus (Haus) des Tito Macro freigelegt, die derzeit rekonstruiert werden. Das Gebäude erstreckt sich auf rund 1500 m² zwischen zwei gepflasterten Straßen. Die Rekonstruktion soll es ermöglichen, die Bauart von Häusern aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. nachzuvollziehen.
Foto © KK
Köstlicher Archeobus. Erreichbar ist Aquileia ab Grado mit dem Auto, aber auch sehr gut mit dem Rad und dem „Archeobus“. Dieser bringt Interessierte von 17. April bis 25. September mittwochs nach Aquileia. Teilnehmer bekommen eine Führung durch die Basilika, den Domus und Bischofspalast und können die Schokoladen- und Kaffeemanufaktur „Cocambo“ besichtigen sowie erlesene Weine aus der Region verkosten. Mehr Infos unter: www.cocambo.com.
Apropos verkosten: Auch wer auf eigene Faust nach Aquileia reist, sollte sich „Cocambo“ nicht entgehen lassen. Die Manufaktur erzeugt nicht nur köstliche Schokoladevariationen und erlesene Kaffeemischungen, sondern bietet auch Führungen und Workshops an. Außerdem gibt es einen interaktiven Schoko- und Kaffeeparcour, auf dem man dank einer App alles zur Erzeugung der Köstlichkeiten erfahren kann. Ebenso faszinierend wie Aquileia ist auch Palmanova, ebenfalls UNESCO -Weltkulturerbe. Denn die Stadt wurde von der Republik Venezia zur Verteidigung entworfen und ist ein Meisterwerk der Militärarchitektur.
Foto © KK
Der perfekte Stern. Von oben betrachtet sieht sie aus wie der perfekte Stern, sie ist die ideale Stadt der Renaissance und einzigartig in ihrer Form. Vom zentralen Platz aus, der an sich schon sehenswert ist, führen breite Straßen durch die monumentalen und gut erhaltenen Stadttore. Zudem sind die unterirdischen Tunnel rund um Palmanova erhalten und können besichtigt werden. Neben der einzigartigen Architektur laden aber auch drei Kirchen sowie ein Stadt- und ein Militärmuseum zur Besichtigung ein. Darüber hinaus kann man das Theater, Militärbauten und Palazzi bewundern.
Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region ist aber Cividale del Friuli. Die Stadt ist Hüterin vieler Werke aus dem frühen Mittelalter und zudem Ausgangspunkt der UNESCO-Route. Bei einem Besuch sollte man sich das „Museo Archeologico Nazionale“, das „Museo Cristiano“, aber auch den langobardischen Tempietto sowie den geheimnisvollen Ipogeo Celtico ansehen. Zudem ist die Stadt bekannt für die Ausstellungen der berühmten Marionetten des aus Cividale stammenden Vittorio Podrecca.
Foto © KK
Das kleine Wien am Meer. Ab Grado gut mit dem Boot erreichbar ist eine weitere einzigartige Stadt, die man gesehen haben sollte: Triest. In der Hauptstadt der Region kreuzen sich Sprachen, Völker sowie Religionen und in ihr lebt heute noch die glorreiche Habsburger Vergangenheit. Das Herz des „Kleinen Wiens am Meer“ ist die Piazza dell’Unità d’Italia, der schönste und symbolträchtigste Platz der Stadt. Die atemberaubendste Seite wendet sich dem Meer zu und zeigt den über 200 Meter langen Kai „Molo Audace“. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Piazza Unità, monumentale Bauten sowie die griechisch-orthodoxe Kirche San Nicolò und den Canal Grande.
Foto © KK
Ein Park unter Wasser. Von der „Molo Audace“ erkennt man aber auch die weißen Türme des Schlosses Miramare — einstige Residenz von Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg mit einem 30 Hektar großen Park. Heute ist das Schloss Heimat einer Ausstellung und mit dem Park zur Besichtigung freigegeben. In der Nähe des Schlosses befindet sich auch der WWF-Marinepark, ein Naturschutzgebiet, in dem Schnorcheln und Tauchen mit Führern möglich ist. In den Golf von Triest eintauchen kann man auch im „BioMa“, einem Museum, das dem Meeresschutzgebiet von ­Miramare gewidmet ist. Zu sehen sind Rekonstruktionen von Riffen, Meeresbewohner, es gibt Videos, 3-D-Darstellungen sowie akustische Simulationen. Infos unter: www.riservamarinamiramare.it

InfoPoint Grado

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