Wie schnell man sich als rohstoffreiches Land am persischen Golf neu erfinden kann, hat jüngst WM-Gastgeber Katar eindrucksvoll demonstriert. Seit der Vergabe des Fußballturniers im Jahr 2010 hat man längst nicht nur Stadien und eine Metro in Doha aus dem Wüstensand gestampft, sondern auch eine Tourismusoffensive gestartet. Man kann nicht genügend Standbeine haben, sollte die Zeit fossiler Energieträger tatsächlich zu Ende gehen. Egal ob Erdgas wie in Katar – oder Erdöl in Saudi-Arabien.
Tourismusoffensive am Golf
Saudi-Arabien baut eine künstliche Luxusinsel
Wie WM-Gastgeber Katar will sich auch Saudi-Arabien mit dem Tourismus ein zweites Standbein neben den fossilen Rohstoffen aufbauen. Der Weg dahin soll über gigantische Bauprojekte führen, wie die künstliche Insel Sindalah im Roten Meer.
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