Vom "Time"-Magazin gewählt Das sind die aktuell spannendsten Orte Europas

Das US-Nachrichtenmagazin "Time" hat nach einem Jahr coronabedingter Pause wieder seine berühmte Liste von 100 Orten veröffentlicht, an die man reisen sollte. Das sind die spannendsten in Europa.

Südkarpaten. Das Făgăraș-Gebirge rückte wegen der fantastischen Panoramastraße - die Transfogarascher Hochstraße - auf die internationale Landkarte. Davor war die  Anonymität der Region in Rumänien Steilvorlage für illegale Abholzung und Jagd gewesen. Heute bemüht sich das Land um Aufforstung, Erholung der Tierbestände und einen Nationalpark. Die Einnahmen des nachhaltigen Tourismus vor Ort fließen in die Wiederherstellung des Ökosystems.

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Tallinn. 30 Jahre nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion hat die Hauptstadt Estlands ihren eigenen Weg eingeschlagen. Das wunderschöne, mittelalterliche Zentrum soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass Tallinn eine Musterstadt der Digitalisierung ist. Ein neuer, 2140 Kilometer langer Weitwanderweg verbindet Tallinn mit Nachbarländern Lettland und Litauen.

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Cáceres. In einer der am wenigsten touristischen Regionen Spaniens, der Extremadura, liegt die historische Stadt, die in ihren Ocker- und Alabaster heute noch aussieht wie auf alten Sepia-Fotografien. Der von verschiedenen Kulturen und Baustilen geprägte Stadtkern zählt zum Welterbe der Unesco.

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Arouca. Die hübsche portugiesische Kleinstadt alleine wäre schon einen Besuch wert, aber durch die mit 516 Metern längste Fußgänger-Hängebrücke hat sie jetzt auch noch eine Attraktion von Weltformat zu bieten. "516 Arouca" überspannt die Schlucht des Flusses Paiva in 175 Metern Höhe.

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Bath. Die Stadt am Fluss Avon in der englischen Grafschaft Somerset ist bekannt für seine römischen Bäder und die Palladianismus-Architektur. Die bildete in diesem Jahr unter anderem die Kulisse für die Netflix-Serie "Bridgerton". Dazu werden eigene Führungen angeboten.

COLIN HAWKINS

Zürich. Die Finanzmetropole am Zürichsee kann auch cool und trendig - vor allem im Westen der Stadt. In den  Bezirken 3, 4 und 5 hat sich eine kreative Szene angesiedelt und die einst teils industriell geprägten Viertel umgekrempelt.

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Venedig. Nach den Hochwassern 2019 und der Coronapandemie 2020 stellt sich die Serenissima neu auf: Kreuzfahrtschiffe werden aus der Lagunenstadt verbannt, strengere Regeln sollen den Boom von Airbnb eindämmen, Tagestouristen müssen Eintritt bezahlen. Der Kurs in Venedig ist klar: von der Masse zurück zur Klasse.

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Toskana. Die weltberühmten Uffizien in Florenz - wer hat in der Warteschlange davor nicht schon aufgegeben? Deshalb verteilt das Museum seine Kunstschätze heuer auf rund 100 Standorte, von denen die meisten in der Toskana liegen.

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Coimbra. Die portugiesische Universitätsstadt am Fluss Mondego ist primär von Studenten bevölkert, investiert aber auch immer mehr in den Tourismus: Zum Beispiel mit der Renovierung der Altstadt und kleinen, aber feinen Hotelprojekten.

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Färöer. Sie sind sehr entlegen, aber die rauen Schönheiten des Archipels sind dafür sehr gut verbunden: Die Inseln Eysturoy und Streymoy der zu Dänemark gehörenden Färöer sind seit 2020 durch einen Unterwassertunnel im Nordatlantik verbunden.

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Göteborg. Schwedens drittgrößte Stadt feiert ihr 400-jähriges Bestehen mit einer großen Zahl an Veranstaltungen und Ausstellungen, wie etwa "Göteborgs Geschichten" auf öffentlichen Plätzen. 

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Odense. Dass Hans Christian Andersen in der Stadt auf der dänischen Insel Fünen geboren wurde, verwundert nicht - denn sie ist märchenhaft. Heuer wurde dem berühmtesten Sohn der Stadt mit dem Andersen-Haus ein weiteres Denkmal gesetzt.

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Ljubljana. Dass 2020 im Guide Michelin sechs Restaurants in der slowenischen Hauptstadt mit insgesamt sieben Sternen ausgezeichnet wurden, hat der kulinarischen Szene in Ljubljana weiteren Aufschwung beschert. Außerdem wurde gerade das vom Architekten Jože Plečnik geprägte Stadtzentrum zum Welterbe der Unesco ernannt.

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Loiretal. Zu den Schlössern entlang der Loire zählen über 400 Anlagen - darunter das Schloss Le Clos Lucé, der letzte Ort des Wirkens von Universalgelehrten Leonardo da Vinci. Das dortige Kulturzentrum und Museum bildet jetzt 17 seiner berühmtesten Werke in Projektionen und einige seiner genialen Erfindungen als 3D-Animationen ab.

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London. Die Metropole an der Themse ist eine der spannendsten Städte der Welt - aber derzeit besonders aufregend, denn es entsteht gerade ein neues Viertel. Der Design District wird auf der Greenwich Peninsula liegen, die auf drei Seiten von der Themse umflossen wird,

KK

Cannes. An der französischen Riviera tummeln sich Reich und Schön, aber jetzt gibt es auch unter Wasser eine neue Attraktion: Vor der Insel Sainte-Marguerite bei Cannes wurde das Unterwasserkunstmuseum mit sechs Skulturen des britischen Künstlers Jason deCaires Taylor installiert. Sie dienen nicht nur als Attraktion für Schnorchler, sondern auch als künstliches Riff, das die Neptungraswiesen vor Cannes  schützt.

Jason deCaires Taylor

Oslo. Der Maler Edvard Munch vermachte sämtliche in seinem Besitz befindlichen Gemälde, Skizzen, Fotografien und Skulpturen der Stadt Oslo. Und die baut ihm jetzt ein neues Museum, das diesen Herbst eröffnet werden soll. Das neue "Munch" genannte, Museum ist 60 Meter hoch und mit dem charakteristischen Knick in der Spitze ist das Gebäude im Stadtbild gut sichtbar.

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