Verwirrung um BestimmungenWas jetzt bei der Einreise nach Griechenland gilt

Griechenland hat am 1. Juli seine Einreisebestimmungen geändert – viele Fragen für Urlauber blieben dabei offen. Hier die wichtigsten Antworten.

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Mit dem 1. Juli hat Griechenland seine Einreisebestimmungen geändert: Was gilt?
Alle Touristen müssen spätestens 24 Stunden vor ihrer Einreise online ein Anmeldeformular mit einem Fragebogen ausfüllen. Sie erhalten dann im Gegenzug spätestens einen Tag vor der Ankunft einen persönlichen QR-Code elektronisch zugeschickt. Bisher musste man ein Formular im Flugzeug oder bevor man an Bord einer Fähre ging ausfüllen, die dann abgesammelt wurden.

Was beinhaltet der Fragebogen?
Um die Coronasituation besser überwachen zu können, werden zum einen die Kontaktdaten erhoben, zum anderen aus welchem Land man einreist, aus welchem man stammt oder wo man im Urlaub sein Quartier hat.

Top 7: Griechische Inseln

Die Unbekannte. Der „Schmetterling der Ägäis“, wie Astypalea wegen seiner Form auch genannt wird, ist dem Massentourismus und Hotelburgen bisher davongeflattert. Stattdessen lebt man in seinem Urlaub mit den Einheimischen mit. Markant thront die der Hauptort Chora auf einem Berg und wird noch von einem Kastell aus dem 13. Jahrhundert überragt. Zu sehen gibt es die helenische Badehäuser mit gut erhaltenen Mosaiken in Maltezana, die Tropfsteinhöhle von Negrou oder die Kirche „Maria Himmelspförtnerin“, die eine der schönsten des Dodekanas sein soll. Der wohl beste Strand: Kaminakia.

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Die Exotische. Vulkanische Gesteine färben die Strände von Milos Rot, Pink und Orange – oder schneeweiß, wie in Sarakiniko, das an eine Mondlandschaft erinnert. Eine weitere Besonderheit sind die Syrmata, direkt an der Wasserlinie gebaute Häuser, deren Erdgeschoss im Winter als Unterstellort für Fischerboote dient. Einige von ihnen wurden zu Ferienhäusern umgebaut.

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Die Oscarprämierte. Nur wenige Kilometer Meter von der türkischen Küste entfernt, ist Kastelorizo durch und duch griechisch. Auf der bis dahin völlig verschlafenen Insel wurde 1991 der Oscar-prämierte Film „Mediterraneo“ gedreht, seither wurde der Ortskern aufwändig wieder zum Leben erweckt. Auf dem Vorposten gibt es kaum Straßen und Autos – perfekt für Entdecker.

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Die Grüne. Abseits der Küste ist Thassos ist von dichten Kiefernwäldern und Olivenhainen überzogen: Wanderer treffen auf Seen und Wasserfälle, hübsche Bergdörfer oder den höchsten Gipfel, den Ipsarion. Mit dem „Paradiese Beach“ hat die Insel einen der schönsten Strände der Ägäis im Ärmel, fast noch reizvoller aber sind die vielen kleinen, versteckten Buchten.

kosmos111/stock.adobe.com (Labunskiy Konstantin)

Die Heilige. Das „Jerusalem der Ägäis“ nennt man Patmos, denn hier soll der Apostel Johannes seine Offenbarung in einer dunklen Grotte verfasst haben. Die kann man genauso besichtigen wie das nach ihm benannte Kloster, dessen Bibliothek zum Welterbe der Unesco zählt, oder den prächtigen Hauptort der Insel.

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Die Bescheidene. Die kleine Schwester von Paros hüllt sich verführerisch den den Duft von Bougainvillea und Eukaliptus und lockt Besucher, die das ursprüngliche Griechenland suchen – wie Hollywood-Star Tom Hanks übrigens, der hier ein Sommerhaus hat. Kastro, das Hauptdörfchen von Antiparos, ist eine architektonische Besonderheit, da die zweistöckigen Häuser selbst die Mauer einer Festungsstadt bilden. Auf der unbewohnten, vorgelagerten Insel Despotiko schwelgt man in Sonne und Stränden.

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Die Glamouröse. Leuchtend weiße Häuser, blaue Kuppeln, schwarze und rote Strände: Die Rede ist natürlich von der Vulkaninsel Santorin, auf der sich die Dörfer an die Klippen klammern. Eine Bootstour in den Krater sollte man sich nicht nehmen lassen, mit dem vor mehr als 3500 Jahren bei einem Vulkanausbruch verschütteten Akrotiri hat die Insel sogar ihr eigenes Pompeii. Den Sonnnenuntergang von Oia aus zu sehen ist für Tausende Besucher der Insel das Ritual schlechthin.

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Ich bin im Internet nicht so firm. Kann das Formular jemand anders für mich ausfüllen?
Dabei können Freunde oder Familie genauso behilflich sein wie die Mitarbeiter des Reisebüros in dem man gebucht hat.

Was mache ich dann mit dem QR-Code?
Den QR-Code muss man entweder elektronisch am Handy oder in ausgedruckter Form vorzeigen, erklärt Helena Melita, Direktorin der Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr für die Länder Österreich, Schweiz, Ungarn und die Slowakei. Er gehört neben Ticket und Pass zu den Reiseunterlagen.

Werden bei der Einreise Coronatests gemacht?
Bei der Ankunft am Flughafen kann man zu einem routinemäßigen Coronatest herangezogen werden.

Muss man am Flughafen warten bis das Ergebnis vorliegt?
Nein. Nach dem Test kann man zu seinem im Formular angegebenen Zielort weiterreisen, sagt Melita.

Wie lange dauert es bis das Testergebnis vorliegt?
Das variiert je nach Flughafen: Auf der Insel Skiathos zum Beispiel sind es maximal 24 Stunden, auf Santorin werden bis zu 2 Stunden veranschlagt.

Auf welchem Weg wird man über das Testergebnis informiert?
Kontaktiert wird man von den Behörden per SMS, Anruf oder E-Mail nur dann, wenn das Testergebnis positiv ausfällt.

Muss man bis zum Vorliegen des Testergebnisses im Hotel in Quarantäne bleiben?
Nein, sagt Helena Melita. Gemäß derzeitiger Informationen sollen sich die  getesteten Personen schlichtweg an die gelernten Regeln des „Social Distancing“ halten und einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wo es derzeit vorgeschrieben ist. Wie zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das bedeutet aber nicht, dass man seine Unterkunft nicht verlassen darf, bis das Testergebnis vorliegt.

Kommentare (2)
GordonKelz
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Bleibt zu Hause...

...kommt nach Kärnten , zu einem der tausend Seen, 60 % Wald, wunderschönen
Wanderwegen, einem kleinen Paradies auf Erden! Haben Sie bei uns schon einmal so viel Dreck gesehen wie in Griechenland oder der Türkei, Ägypten usw.
Gordon Kelz

Ogolius
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Ja 😁 wunderbar

... auf zum Wörthersee, zB Velden mit Maskenpflicht ab 21:00 Uhr, egal wie viele Kontakte bis 20:59 Uhr „passiert“ sind 🤪 oder zu den Seen samt Campingplätzen, wo alle aufeinandersitzen... Und da alle in Österreich Urlaub machen, darf man sich auf die überbevölkerten Radwege freuen.