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Top 10 Wo man die weite Welt in Wien findet

Die Tropen im Palmenhaus, die iberische Halbinsel in der Hofreitschule: Aber in Wien versteckt sich die Welt noch an zahlreichen anderen und weit weniger bekannten Orten.

Zacherlfabrik. Einst wurde hier in der Nußwaldgasse 14 im Schatten der Kuppel und der kleinen Minarette „persisches Pulver“ produziert, das Motten den Garaus machte. Ein Kassenschlager im 19. Jahrhundert, weshalb Fabrikant Johann Zacherl den prunkvollen Bau mit der kunstvoll geschmückten Fassade und dem Flair von 1001 Nacht in Döbling beauftragte.

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Theseustempel. Im Volksgarten blühen gerade die Rosen – mehr als 3000 Sträucher und über 200 Sorten. Was man angesichts der optischen wie olfaktorischen Betörung leicht übersieht, ist das kleine Stück Griechenland im Park an der Ringstraße. Der strahlend weiße Theseustempel ist eine Nachbildung des antiken Theseion-Tempels in Athen und wird von 28 dorischen Säulen gesäumt.

WienTourismus/Christian Stemp (Christian Stemper)

Amalienbad. Kein orientalisches Dampfbad, wie man auf den ersten Blick meinen möchte, sondern eine sehr österreichische, öffentliche Badeanstalt findet man am Reumannplatz 23 in Favoriten. 1926 eröffnete Bürgermeister Karl Seitz „das Bad im Proletenviertel“, damals das größte und modernste in Europa. Noch heute taucht man im Amalienbad ins Art Déco ein.

WienTourismus/Paul Bauer (Paul Bauer)

Alte Donau. Mit ein bisschen Fantasie hat die Bundeshauptstadt sogar eine Riviera: Rund 500 Ruder-, Elektro- und Tretboote warten an der Alten Donau auf Freizeitkapitäne. Oder: Beim Restaurant Schinakl kann man schwimmende Inseln für bis zu acht Personen mieten.

WienTourismus/Paul Bauer (Paul Bauer)

Setagayapark. Nein, das ist nicht Japan – das ist Döbling. Der 4000 m2 große Setagayapark wurde mit Brücken, Wasserfall und Pagoden im Stil der fernöstlichen Gartenkunst angelegt. Aber er ist nicht der einzige in Wien: Einer versteckt sich im an sich barocken Schönbrunner Schlosspark, der Takasakigarten liegt im Kurpark Oberlaa und der Tora-San-Park in Floridsdorf.

romanple/stock.adobe.com (ROMAN PLESKY)

Dogenhof. In der Nähe des heutigen Praters wurde 1895 das Vergnügungsareal „Venedig in Wien“ eröffnet, in dem Gondeln auf künstlich angelegten Kanälen kreuzten. Heute ist davon noch der Dogenhof übrig, ein Palazzo in der Praterstraße 70. Die Fassade wurde nach dem Vorbild der Ca’ d’Oro in der Lagunenstadt gestaltet – heute befindet sich dahinter ein Restaurant.

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Friedenspagode. Am Ufer der Donau liegt „Kleinasien“: Oder zumindest eine von weltweit rund 80 buddhistischen Friedenspagoden weltweit. In der Nähe des Stupa liegt auch der dazugehörende Tempel.

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Servitenviertel. In diesem Grätzl im Bezirk Alsergrund wähnt man in sich Paris: In der Servitengasse, dem Herzstück des Viertels, reihen sich französische Bistros, Patisserien und Lokale mit holzvertäfelten Fassaden aneinander.

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Kathedrale zum Heiligen Nikolaus. Fünf güldene Kuppeln zeichnen sich vor dem Himmel ab – nur nicht über dem von Moskau, sondern dem dritten Wiener Bezirk Landstraße. Dort steht die prachtvolle russisch-orthodoxe Kathedrale zum heiligen Nikolaus, die Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Den größten Teil der Baukosten stiftete Zar Alexander III.

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Blumengärten Hirschstetten. Mexiko trifft man in Wien gleich an mehreren Orten: Zum Beispiel in Hietzing, wo eine Statue von Maximilian I. daran erinnert, dass der Habsburger einst Kaiser des lateinamerikanischen Landes war. Im Weltmuseum, in dem man einen kostbaren Federkopfschmuck mit smaragdgrünen Quetzal-Federn aus dem frühen 16. Jahrhundert bewundern kann. Oder in den Blumengärten Hirschstetten, wo eine Hazienda im mexikanischen Stil angelegt wurde.

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