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Top 10 Warum Epirus ein griechischer Geheimtipp ist

In Epirus gibt es so gut wie keinen Tourismus. Verdient hat sich das die griechischen Region aber nicht.

In Epirus gibt es so gut wie keinen Tourismus. Verdient hat sich das die griechischen Region aber nicht. Seen, Flüsse, Gebirge, traumhafte Strände - alles da.

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Ein Projekt, um Besucher in die Region zu locken, ist die „Ancient Theaters Tour“: eine Reise zu den antiken Stätten, denen in den vergangenen sieben Jahren neues Leben eingehaucht wurde. Statt am Strand liegen also eine Entdeckungsreise durch 2500 Jahre griechische Geschichte. Ausgangspunkt dafür ist die Hauptstadt Ioannina, am 20 Quadratkilometer großen Pamvotida-See (Bild) gelegen.

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Beginnen wir mit der Spektakulärsten: Kassope. „Von Aristoteles gibt es eine Beschreibung der perfekten Stadt und Kassope wurde nach diesem Vorbild gebaut“, erzählt Archäologin Dimitra Drosou. Auf einem Hochplateau angesiedelt, ist Kassope ein Ort, der die Fantasie beflügelt. Man stellt sich vor, wie die Menschen hier gelebt haben, wie sie vor ihren Häusern saßen und auf das Ionische Meer und den Golf von Ambrakia hinunterblickten.

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Die 31 vor Christus neu gegründete Stadt Nikopolis wird seit  2012 Schritt für Schritt aus der Erde gebuddelt.

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Auch das Totenorakel Nekromanteion, wo sich bereits Odysseus nach dem Weg zurück nach Ithaka erkundigt haben soll, ist Teil der Tour. Wissenschaftlich ist das zwar widerlegt, aber wen kümmert's? Eine Treppe führt hinunter in die Unterwelt: ein in Stein gehauener Raum, in dem es kein Echo gibt.

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Die Tour führt auch zu den Theatern Gitana und Dodona.

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Aber weil man es sich als Lebender auch gut gehen lassen soll, lohnt sich ein Abstecher in das romantische Städtchen Parga, wo man unbedingt das Olivenöl-Museum von Ilias Liakris besuchen und eine Flasche Öl aus Wildoliven mitnehmen sollte.

KK

Zu schön, um nicht hinzufahren, ist auch die Insel Koronisia im Ambrakischen Golf. Eine schmale Straße führt dorthin, am besten immer wieder Stopps einlegen, um in den Lagunen zu wandern. Im gleichnamigen Ort gibt es einige Tavernen, die mit Fisch-Spezialitäten aufwarten. Mit etwas Glück bekommt man „Avgotaraho“ serviert: griechischen Kaviar aus den Rogen der Meeräsche.

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So gestärkt, kann man sich wieder auf die Spuren vergangener Zeiten machen. Etwa nach Arta, das nicht nur mit einem antiken Friedhof, sondern auch mit einer großen Bogenbrücke über den Fluss Arachthos, der die Welt der Toten und Lebenden verbindet, aufwartet.

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