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CAMPINGURLAUBDie wichtigsten Tipps für Camping-Einsteiger

Wer heuer zum ersten Mal auf Campingurlaub aufbrechen möchte, der sollte sich gut vorbereiten. Die wichtigsten Tipps.

Trautes Heim unterwegs © FOTOLIA
 

Der Frühling eignet sich bestens für einen Campingurlaub – meist ist es warm genug und die Plätze sind noch nicht überfüllt. Wer heuer erstmals einen Ausflug mit Zelt, Wohnwagen oder Reisemobil ausprobieren möchte, für den hat der Österreichische Camping Club einige Tipps parat. "Damit Camping zum Erfolg wird, ist eine gute Vorbereitung das A & O", weiß ÖCC-Experte Markus Holzer. "Auf jeden Fall sollte man sich vor der Abreise ausreichend informieren. Besonders bei Reisen ins Ausland gilt es, dortige Verkehrsbestimmungen und Mitführpflichten zu kennen." Damit man vor Ort alle nötigen Utensilien fürs Campen parat hat, ist es ratsam, eine Packliste anzulegen.

Wer noch unsicher ist, ob Camping mit Reisemobil oder Wohnwagen die richtige Urlaubsform ist, startet am besten mit ein paar Tagen zur Miete. "Das Minimum der Mietdauer beträgt oftmals sechs Tage. Die Führerscheinklasse B ist in den meisten Fällen ausreichend", sagt der ÖCC-Experte. "Bei einem Reisemobil muss man je nach Größe, Leihdauer und Reisesaison mit Kosten zwischen 60 und 150 Euro pro Tag rechnen."

Mit Reisemobil und Wohnwagen üben

Wohnwagen hingegen sind nicht nur günstiger – praktisch ist auch, dass man mit dem Zugfahrzeug problemlos Ausflüge in die Umgebung machen kann. Voraussetzung dafür ist eine Anhängerkupplung und ausreichende Zuglast. Bei der passenden Auswahl ist der Vermieter behilflich. "Da das Handling insbesondere für Anfänger ungewohnt ist, sollte man sich für die Fahrzeugübergabe ausreichend Zeit nehmen", rät Holzer. "Aufgaben wie An- und Abkuppeln beim Wohnwagen, Wassertank füllen oder Gasflasche wechseln lässt man sich am besten demonstrieren."

Ob nun Reisemobil oder Wohnwagen – vor der Abfahrt in den Urlaub sollte man auf bekannten und wenig belebten Straßen das Fahren üben. So bekommt man ein Gefühl fürs Fahrzeug und fährt sicherer. Wer sich das Fahren mit Reisemobil oder Wohnwagen noch nicht zutraut, kann alternativ einen Wohnwagen oder ein Mobilheim direkt am Campingplatz mieten.

"Zelten ist die günstigste und abenteuerlichste Form des Campens und eignet sich für kleine Urlaubsbudgets", so der ÖCC-Experte weiter. "Eine Startausrüstung mit Zelt, Isomatte, Schlafsack und Campingkocher gibt es für knapp 300 Euro." Leichte und schnell aufgebaute Iglu-Zelte passen problemlos aufs Rad und in jeden Kofferraum.

Viele Serpentinen, Tunnel oder enge Gassen stellen Anfänger vor Herausforderungen. Stattdessen sind eine einfach Route und nicht zu lange Reiseetappen ratsam. Ideal für Anfänger sind Routen, die bereits mit dem PKW zurückgelegt wurden. Eine Lieblingsroute des ÖCC-Experten im Inland führt durch die Südwest-Steiermark: Die Strecke zwischen Leibnitz und Deutschlandsberg ist gut zu befahren und bietet attraktive Stell- und Campingplätze. Wer ins nahe gelegene Ausland fahren möchte, dem empfiehlt Holzer die Toskana, ausgehend von Florenz.

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