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Sonne, Strand, MeerSo urlaubt Österreich 2018

Badeurlaub oder doch Städtetrip? Wie und wohin die Österreicher in diesem Jahr verreisen, zeigt die Trend-Analyse einer Reiseplattform.

© Soloviova Liudmyla - stock.adobe
 

Sonne, Strand und beruhigendes Meeresrauschen: allesamt Dinge, auf die sich die Österreicher in diesem Jahr ganz besonders freuen. Jeder Zweite hat bereits für das Reisejahr 2018 einen Strandurlaub geplant. Ebenfalls knapp die Hälfte der Österreicher (45 Prozent) hat  laut der Trend-Analyse der Reiseplattform checkfelix heuer auch einen City-Stopp geplant. Rund jeder Vierte (27 Prozent) möchte im Wellness-Urlaub endlich einmal so richtig abschalten, fast ebensoviele (23 Prozent) packt dieses Jahr hingegen die Wanderlust.

6 Prozent ohne Urlaub

Ferienhäuser (14 Prozent), Camping (12 Prozent) und Road-Trips (11 Prozent) landen hingegen eher im Urlaubs-Mittelfeld. Ganz und gar nicht urlaubsreif sind wiederum 6 Prozent der Befragten – sie geben an, heuer gar keinen Urlaub geplant zu haben. 

Gerade einmal 4 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher planen heuer via Interrail durch Europa zu reisen. Ebenfalls wenig beliebt sind Backpacking-Trips (7 Prozent), die Anmietung von Sommerhäusern in Österreich (8 Prozent), sowie Radl-Urlaube oder Kreuzfahrten (je 9 Prozent).

Empfehlungen der Freunde

Wenn es unter Österreichs Reisenden um die Urlaubsplanung geht, stehen persönliche Empfehlungen besonders hoch im Kurs. Fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) gibt an, Inspirationen am liebsten von Freunden, Bekannten und Verwandten einzuholen. Reiseplattformen landen mit 34 Prozent auf Platz 2 der Top-Inspirationsquellen und hängen das klassische Reisebüro damit heuer deutlich ab (22 Prozent). Auf dem dritten Platz der gängigsten Inspirationsquellen für den diesjährigen Urlaub stehen private Hobbies: einer von vier heimischen Urlaubern verbindet gerne das Hobby mit dem nächsten Urlaub. Und 18 Prozent geben an, sich während der Arbeit und mittels Reiseberichte von Kollegen inspirieren zu lassen.

Reisetipps: Blühende Reiseziele in Europa

Azoren: Blaue Hortensien

Ende Mai mausern sich die sonst so grünen Azoren, die zu Portugal gehören, in einen blauen Blumentraum. Denn dann stehen die blauen Hortensien, die Häuser, Gärten und Straßenzüge säumen, in voller Blüte.

Turismo Açores

Azoren: Blaue Hortensien

Die Pflanze, botanisch „Hydrangea macrophylla“ genannt, stammt eigentlich aus China. Dank des Botanikers Philipert Commerson ist sie seit dem 18. Jahrhundert auch in Europa beheimatet. Die Azoren bieten den Hortensiengewächsen ideale Bedingungen: Das Klima ist mild und die Vulkanböden sind reich an Nährstoffen.

Holidu

Azoren: Blaue Hortensien

Besonders zahlreich sind die Hortensien auf der Insel Faial zu finden, die daher auch den Beinamen „Blaue Insel“ trägt. Blütezeit: Mai bis Juni.

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Wachau: Marillenblüte

Der Ort Rossatz-Arnsdorf ist die größte Marillen-Anbaugemeinde Österreichs. Hier verläuft die „Marillenmeile“ mit Wanderwegen durch Obstgärten.

APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)

Wachau: Marillenblüte

Die Wachauer Marillen sind aufgrund ihres einzigartigen Geschmacks, ihrer Qualität und dem Verzicht auf Pflanzenschutzmittel in der Produktion seit 1996 von der Europäischen Union geschützt. Rund 100.000 Marillenbäume
bescheren mit ihren weiß-rosa Knospen ein betörendes Erlebnis für alle Sinne.

APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)

Wachau: Marillenblüte

Die Blütezeit beginnt Ende März und dauert circa zwei  Wochen. Wer später anreist, kann die süßen Früchte als Obst oder verarbeitet in Marmelade oder Schnaps genießen.

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Spanien: Orangenblüte

Valencia lockt mit mehr als 10.000 Orangenbäumen, die im Frühling in voller Blüte stehen – ein außergewöhnlicher Anblick! Ein weißes Orangenblütenmeer beherrscht dann die
Stadt mit dem größten Stadtpark Europas, dem „Jardines del Turia“.

Holidu

Spanien: Orangenblüte

Der Duft der Orangenblüte ist eine herrliche Kombination aus frischen Zitrusaromen und einem mild-schweren Aroma, das an Vanille erinnert. Die Orangen kamen im Mittelalter aus
Südostasien zunächst in den arabischen Raum und später nach Europa.

Holidu

Spanien: Orangenblüte

Lange Zeit waren die Blüten von weitaus größerem Interesse als die Früchte. Die strahlend weißen Blüten werden wegen ihres intensiven Dufts noch heute für Öle, Parfüme und auch für Tee verwendet. In Spanien gelten die „Azahar“, wie sie dort heißen, auch als Symbol für die Hochzeit und werden oft in Brautsträuße eingebunden. Blütezeit ist von April bis Ende Mai.

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Holland: Tulpen

Wer im Frühjahr in die Niederlande reist, erlebt Tulpen in der buntesten Pracht. Die ursprünglich aus dem Osmanischen Reich stammende Pflanze kam im 16. Jahrhundert in die Niederlande, wo sie zuerst zum Symbol des Adels wurde.

Holidu

Holland: Tulpen

Später entwickelte sie sich zu einer weit verbreiteten
Zierpflanze mit über 150 Arten und wurde zur Nationalblume des Landes. In den Hungerszeiten des zweiten Weltkriegs  diente sie den Niederländern sogar als Nahrungsmittel.

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Holland: Tulpen

Heute wird die Tulpenblüte besonders im Stadtpark Keukenhof in Lisse zelebriert, zwischen Amsterdam und Den Haag gelegen. In dem 32 Hektar großen Park blühen im April und Mai etwa sieben Millionen Blumen.

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Apulien: Wilde Orchideen

Im Frühling erwachen die Orchideen Apuliens aus dem Winterschlaf und verwandeln die Region in ein Blumenmeer.  Im Naturpark Gargano findet man die höchste Dichte Europas an wilden Orchideen. Rund 60 von 200 wilden   Orchideensorten weltweit sind in der Region beheimatet.

Holidu

Apulien: Wilde Orchideen

Wildorchideen sind zwischen 15 bis 30 Zentimeter groß und sehen wie zarte Miniaturausgaben der üppigeren Schwestern in den Tropen aus. Auf Wanderwegen kann der Naturpark mit seinen weißen Felsen, dichten Wäldern, Dünen und Sümpfen erkundet werden.

Holidu

Apulien: Wilde Orchideen

Doch Orchideen-Liebhaber sollten sich beeilen, denn die seltene Pflanze ist auch Leibspeise der Ziegen im Gargano. Blütezeit: April bis Mai.

Holidu

Deutschland: Kirschblüte

Zarte Blütenträume in Rosa und Weiß – dafür ist die Kirschblüte bekannt. Vor allem in Japan ist die Blütezeit der Kirsche etwas ganz Besonderes. Dort ist das Betrachten der Kirschblüten ein regelrechter Volkssport. Es gibt auf Japanisch nicht nur ein Wort für die Kirschblüte selbst,
sondern sogar ein Wort, welches das Ritual des Kirschblüten-Betrachtens beschreibt: Hanami.

Holidu

Deutschland: Kirschblüte

Doch man muss nicht so weit reisen, um in den Genuss der blühenden „Prunus serrulata“ zu kommen. Im Mai sprießen auch in Deutschland die Knospen vieler Kirschbäume: Vor allem in Düsseldorf, wo auch die größte japanische Gemeinde Europas zu finden ist sowie in Bonn, dessen Altstadt jedes Jahr im Mai zum Publikumsmagneten wird.

Holidu

Deutschland: Kirschblüte

Da die Kirschblüte stark von den Launen des Aprilwetters und dem vorangegangenen Winter abhängt, lässt sich der genaue
Zeitpunkt der Blüte kaum vorhersagen. Meistens fällt der Höhepunkt der Blütezeit in Bonn auf Mitte April und dauert maximal zehn bis vierzehn Tage – je wärmer es ist, desto schneller ist die Blüte zu Ende. Spätestens Anfang Mai ist der Blütentraum in der Regel vorbei und die Blüten fallen zu Boden.

Michael Sondermann

Provence: Lavendel

Lila, soweit das Auge reicht: Ab Juni verfärben sich die Lavendelfelder in Südfrankreich in ein intensives Violett und bescheren damit den Besuchern ein Erlebnis für alle Sinne. Nicht nur für die Augen sind die satten Farben ein außergewöhnlicher Genuss, sondern mit einem intensiven Duft auch für die Nase.

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Provence: Lavendel

Wer die Pflanze genauer kennenlernen möchte, kann auch ein der vielen Herstellungsstätten der Lavendelprodukte besuchen. Die charakteristisch duftende Pflanze stammt aus der Familie der Lippenblütler und wird auch Lavandula  genannt.

Holidu

Provence: Lavendel

Viele Wanderwege machen Lust, die Kräuterpflanzen aus nächster Nähe zu entdecken. Blütezeit: Juni bis Mitte August.

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Cornwall: Rhododendren

Im Frühling blühen die englischen Gärten noch farbenprächtiger als im restlichen Jahr. Ab Mai leuchten riesige Rhododendren in bunten Farben.

Holidu

Cornwall: Rhododendren

Sogenannte „Pflanzenjäger“ brachten im 19. Jahrhundert Rhododendronsamen aus dem Himalaya auf die Insel. Heute sind die die Pflanzen, die gewaltige Ausmaße annehmen können, in den zahlreichen öffentlich zugänglichen Gärten in Cornwall zu
bestaunen.

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Cornwall: Rhododendren

Der über 160 Jahre alte Garten „Trebah“ besticht durch eine Blütenpracht aus violetten und roten Rhododendren im Frühling. Im Juli lösen dann endlose blau-rosa
Hortensienhecken die Sträucher ab. Eine Sammlung seltener Bäume und Sträucher zieht Pflanzen-Freunde das ganze Jahr über an.

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Alpen: Edelweiß

Hier ist Spürsinn gefragt: Das Alpen-Edelweiß ist extrem selten zu finden. Dafür blühen die zarten, weißen Pflanzen umso länger – bis in den Spätsommer hinein. Das Edelweiß ist in den mittel- und südeuropäischen Gebirgen wie den Alpen, Pyrenäen und dem Balkan beheimatet.

Holidu

Alpen: Edelweiß

Ursprünglich kam die Pflanze während der Eiszeit aus Zentralasien nach Europa. So finden sich auch heute ihre nächsten Verwandten noch in Tibet, im Himalaya, in Japan oder Korea. Die Edelweiß-Blumen wachsen in einer Höhe zwischen 1800 und 3000 Metern und fühlen sich auf steinigen Almwiesen wohl.

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Alpen: Edelweiß

Die weiß-behaarten Blätter, die das „Leontopodium nivaletypisch“ unverwechselbar machen, sind nur Scheinblüten. Diese verdecken die darunter liegende, sehr unauffällige eigentliche Blüte. Im 19. Jahrhundert wurde das Edelweiß vor allem in der Volksmedizin verwendet. Erst  später wurde es zum symbolträchtigen Wahrzeichen der Alpen. Blütezeit: Juli bis September.

Ferienhäuser und Ferienwohnungen zu allen blühenden Reisezielen finden Sie unter: www.holidu.at

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Kommentare (2)

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rubrub
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Radtour Ostsee

Wir waren über Ostern in Ägypten in Marsa Alam. Das haben wir online gebucht, die Flüge wurden ab dem Flughafen Linz direkt angeboten und die Preise waren unschlagbar. Hat sehr gut getan bei dem noch kühleren Wetter in die Sonne zu kommen. Im Sommer werden wir uns ansehen, was der Flugplan so hergibt. Das werden wir in den nächsten zwei Wochen entscheiden. Mein Favorit wäre eine Radtour an der Ostsee, auf Usedom. Da gehöre ich wohl zu den 9 Prozent, die in der Statistik erwähnt wurden. Ich hasse lange Wartezeiten und danach richte ich auch den Urlaub aus. Mir ist es deshalb wichtig, Direktflüge zu nehmen und keine zu langen Prozesse am Flughafen (Sicherheitskontrolle, der Weg von A nach B, etc.) durchzumachen. Ich fliege da lieber von einem übersichtlichen, regionalen Flughafen. Freundlicher sind sie dort meiner Erfahrung nach auch.

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lombok
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9
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Was mir auffällt!

Wie kann denn eine Reiseplattform namens checkfelix selbst eine Umfrage machen und diese dann an die Kleinezeitung verkaufen? Unglaublich!

Somit ist klar, dass man das klassische Reisebüro schlecht redet und zB kein Wort über den am stärksten steigenden Markt, nämlich den Kreuzfahrtmarkt verliert. Solche Artikel zeichnet kleinezeitung.at nicht gerade aus.

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