Malcesine. Es ist ein einzigartiger Blick: Auf einem Hügel thront das Castello Scaligero, von dem das Auge weit über den See, die Altstadt mit Treppengässchen, mittelalterlichen Häusern und dem verträumten Porto Vecchio gleitet. Alleine dafür kommen Touristen aus aller Welt hierher. Dennoch hat sich Malcesine, das zu den „Borghi più belli d´Italia“, den schönsten Dörfern Italiens, zählt – seinen Charme bewahrt. Wandern und Biken: Am Ortsrand surrt eine sich drehende Gondel auf den Monte Baldo, der rund 2000 Meter in den Himmel ragt. Oben angekommen, finden sich Wander- und Radwege, blühende Almwiesen und urige Hütten wie etwa La Capannina mit ausladender Sonnenterrasse. Über den See kreuzen: Vom neuen Hafen fährt eine Autofähre nach Limone, einem der beliebtesten Orte am Westufer. Genießen: Im Ristorante Vecchia Malcesine oberhalb der Altstadt, geadelt mit einem Michelin-Stern, kommen vor allem fangfrische Süßwasserfische auf den Tisch. Übernachten: Drei-Sterne-Hotel Erika mit hübschem Garten im Ortszentrum. Das Castello Lake Front Hotel (vier Sterne) am Lungolago bietet Ruhe, direkten Seezugang und Liegewiese.