Die Biologin kann die Faszination für ihre Heimat kaum in Worte fassen. „Das muss man selbst gesehen haben“, ist Daphne Zieschang überzeugt. Wild, naturbelassen und unaufgeräumt empfindet die Biologin und Naturparkführerin die Sächsische Schweiz. Gut 90 Quadratkilometer umfasst der Nationalpark im deutschen Teil des Sandsteingebirges am Oberlauf der Elbe. Es sei ans Herz gelegt, bei einem Besuch der Kulturmetropole Dresden einen Ausflug in diese atemberaubende Landschaft zu unternehmen. Stressfrei geht das mit einer 20-minütigen Fahrt mit der S-Bahn bis Wehlen, von wo man mit einer Fähre die Elbe überquert und bei der Ruine einer der ältesten mittelalterlichen Burg in Sachsen startet.