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Rat an ScheidungsfamilienPlädoyer für ein Kontaktrecht mit Hausverstand

COVID-19 und die Folgen für familienrechtliche Angelegenheiten stellen getrennt lebende Eltern vor besondere Herausforderungen. Rund um Ostern wird der Streit ums Kontaktrecht häufig noch intensiver als sonst. Warum gerade Juristen zu mehr "Hausverstand" in der Debatte raten.

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Das Betreten öffentlicher Orte ist verboten. Ausgenommen vom Verbot sind Betretungen, „die zur Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen dienen“. Nach lauten Protesten wurde klargestellt, dass auch die Betretung des öffentlichen Raums zum Zweck der Ausübung des vorgesehenen Kontaktrechtes zwischen Eltern und Kindern zulässig ist. Kinder, die bisher in zeitlich gleichem Ausmaß in den Haushalten beider Eltern gelebt haben, können daher trotz Verordnung wie gewohnt wechseln. Ebenso sind die üblichen Wochenendkontakte oder stundenweisen Kontakte mit einem Elternteil durch die Verordnung nicht eingeschränkt. "Die Verordnung verbietet die Kontakte nicht", sagt Sabine Gauper, Rechtsanwältin in Klagenfurt und Mitglied des Ausschusses der Rechtsanwaltskammer für Kärnten, in aller Klarheit. Sie fügt allerdings hinzu: "Jeder Einzelne und jede einzelne Familie ist aufgefordert, bei zwischenmenschlichen Kontakten jetzt mit Hausverstand vorzugehen."

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