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HuaweiMate 20 Pro: Das kann das Smartphone mit drei Kameras

Das Mate 20 Pro trumpft mit Dreifach-Kamera auf. Die gibt es von Huawei auch billiger.

Das Huawei Mate 20 Pro
Das Huawei Mate 20 Pro © KK
 

Die Zeiten, in denen man Smartphones mit einer Hand bedienen konnte, sind lange vorbei. Die meisten aktuellen Geräte haben Bildschirm-Diagonalen zwischen fünf und sechs Zoll. Und dann gibt es noch die Geräte, die Handy und Tablet zugleich sein wollen. Dazu gehören das iPhone Xs Max, das Samsung Galaxy Note 9 und als neuester Zugang die Huawei Mate 20 Serie, deren Diagonalen von 6,39 Zoll (Mate 20 Pro) bis 7,2 Zoll (Mate 20 X) reichen.

Huawei möchte sich vor allem mit seinem Kamerasystem von den populären Mitbewerbern abgrenzen. Nicht eine, nicht zwei, gleich drei Kameras sind auf der Rückseite des Geräts verbaut. Beim Mate 20 Pro sind es eine 40-Megapixel-Hauptkamera, ein Ultra-Weitwinkel-Objektiv mit 20 Megapixel und ein Teleobjektiv mit 8 Megapixel. Der intelligente Kirin-980-Prozessor verarbeitet die einzelnen Aufnahmen zu einem Bild. Huawei spricht von Resultaten wie bei Profikameras.

Im Test: Das Huawei Mate 20 Pro

Zugegeben, die Bilder sind wirklich gut. Bei einem Gerät um 999 Euro wäre alles andere auch eine Überraschung gewesen. Preislich spielt es also in der Oberliga mit und hier muss man sagen: Der qualitative Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern dieser Preisklasse fällt, wenn überhaupt, nur dem Profifotografen auf.

Test: So werden die Fotos

Drei Kameras und der neueste KI-Chip Kirin 980. Das Huawei Mate Pro ist das neueste High-End-Produkt der Chinesen. Und vor allem mit dem Kamera-System will sich Huawei von Samsung und Apple absetzen. Bei einem Ausflug nach Kitzeck lässt sich die Qualität der Kamera des 999-Euro-Handys (Okt. 18) testen.

Vilgut

Huawei betont vor allem die Qualität der Farbgebung. Dank KI-Chip sollen die Farben besonders lebendig wirken. Tatsächlich, Fokus und Farben funktionieren gut.

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Dank KI-Chip gibt es einige Spielereien, die sich direkt am Gerät machen lassen. So kann man einen Punkt im Bild markieren. Das Gerät merkt sich die Farbe und macht alles andere Schwarz-Weiß. So viel zur Theorie. Die Praxis zeigt: Ja, der Sturm in den Gläsern ist schön rot. Allerdings kann keine Rede davon sein, dass der Rest schwarz-weiß ist.

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Mit der Farbe Blau funktioniert das wesentlich besser.

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Huawei hat ein zweites Gerät mit drei Kameras, das P20 Pro. Das hat vor allem damit überrascht, dass man gegen die Sonne gute Fotos machen konnte. Das Mate 20 Pro enttäuscht hier. Wie bei jedem anderen Handy, überwiegen dunkle Töne im Bild.

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Die drei Kameras bestehen aus einem Weitwinkel-Objekt, einem Tele-Objektiv und einem Superweitwinkel-Objektiv. Letzteres macht sehr nahe Makro-Aufnahmen möglich.

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Und auch partielle Unschärfe (rund um die Katze mit Namen Betsy) gelingt dank KI und Superweitwinkel recht gut.

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Huawei verspricht den Nutzern auch ausgezeichnete Nachtaufnahmen. Hier soll sich die Kraft des Kirin 980 so richtig entfalten. Die Nachtaufnahmen sind gut, das ist unbestritten. Doch auch andere Smartphones in der 1000-Euro-Kategorie schaffen das.

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Der Kirin-Prozessor setzt Fotoeffekte in Millisekunden um, doch der Zeitvorsprung zu den Konkurrenzgeräten ist für Otto Normalnutzer kaum wahrnehmbar. Gute Noten gibt es bei Benchmark-Apps, die die Leistung von Smartphones vergleichbar machen. Der Spitzenplatz bleibt dem Gerät aber auch hier verwehrt.

Der größte Rivale für das Mate 20 Pro kommt aus dem eigenen Haus. Denn schon im Frühjahr hat Huawei ein Gerät mit drei Kameras auf den Markt gebracht: das P20 Pro. Die Qualität der Fotos ist durchaus vergleichbar. Es fehlt einzig die 3-D-Gesichtserkennung. Dafür ist das P20 Pro aber um mehr als 300 Euro billiger.

Das Smartphone wurde von Huawei zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt.

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