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AlternativenDiese Messenger wollen WhatsApp vom Thron stoßen

Bei Messengern ist WhatsApp noch Marktführer. Doch der Wettbewerb steigt.

WhatsApp bekommt immer mehr Konkurrenz
WhatsApp bekommt immer mehr Konkurrenz © (c) Getty Images (Tom Werner)
 

Rund 100 Milliarden Kurznachrichten wurden 2017 in Österreich mit sogenannten Messenger-Apps verschickt. Schon längst haben diese Dienste die SMS verdrängt. Klarer Marktführer ist WhatsApp. Egal ob Text, Fotos, Videos oder Anrufe, die Möglichkeiten der App sind vielfältig. Ebenso umfangreich sind jedoch auch die Sicherheitsbedenken. Denn WhatsApp ist eine Tochter des Social-Media-Konzerns Facebook, der immer wieder mit dem Datenschutz zu kämpfen hat. So wurde im März bekannt, dass Daten von 87 Millionen Nutzern illegal weitergegeben wurde. Und WhatsApp gibt massenhaft Nutzerdaten an den Mutterkonzern weiter.

Mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Inhalte will WhatsApp Kritiker beruhigen. Das Sicherheitsfeature hat allerdings mehrere Schwachstellen. Die jüngste wurde im August von der Sicherheitsfirma CheckPoint aufgedeckt. Die Experten zeigten, dass bereits versendete Nachrichten manipuliert werden können.

Die Nähe zu Facebook und die Sicherheitsbedenken schaden WhatsApp und nutzen den vielen anderen Mitbewerbern. WeChat will – von China aus – den Messenger-Markt neu aufrollen und Snapchat zielt mit bunten Bildern auf die junge Zielgruppe ab. Andere Anbieter wie Signal, Telegram oder Kik werben mit hoher Verschlüsselung und Anonymität. Übrigens sehr zum Leidwesen der Sicherheitsbehörden. Denn während Polizei und Staatsanwaltschaft technisch in der Lage sind, SMS zu überwachen, scheitern sie bei den diversen Messenger-Diensten an der Verschlüsselung der Textnachrichten.

WhatsApp

Ungeschlagen an der Spitze ist WhatsApp.Die App des Facebook-Konzerns wird monatlich von 1,5 Milliarden Menschen genutzt. Nach Kritik von Datenschützern werden Nachrichten inzwischen verschlüsselt. Die Nähe zu Facebook lässt an der Effektivität des Schutzes zweifeln.

WhatsApp im App Store

WhatsApp im Play Store

Snapchat

Bilder,Videos und Nachrichten, die einfach wieder verschwinden. Mit diesem Angebot begeistert Snapchat vor allem junge Nutzer. Mit kreativen Filtern kann man sich selbst ein anderes Aussehen verleihen. Sogar Instagram hat einige Funktionen kopiert.

Snapchat im App Store

Snapchat im Play Store

WeChat

Der Alleskönner aus China hat inzwischen mehr als eine Milliarde Nutzer,auch außerhalb Chinas. WeChat kann jedoch mehr als Nachrichten, Videos oder Telefonanrufe. Man kann damit sogar seine Einkäufe bezahlen. Aber Achtung: Die chinesische Regierung liest mit.

WeChat im App Store

WeChat im Play Store

WeCaht im Play Store

Skype

Online-Telefonie und Videokonferenzen sind die wichtigste Anwendung von Skype. Doch die App liefert auch einen guten Messenger mit. Texte, Bilder oder Kurzvideos – alles kein Problem. Und: Skype funktioniert am Handy und am PC.

Skype im App Store

Skype im Play Store

Kik

Jung und anonym. Der Messenger Kik will von Nutzern keine Informationen. Ein Account ist schnell angelegt. Das macht Kik vor allem bei Jugendlichen beliebt. Kritikpunkt: Die Kombination aus Anonymität und jungen Nutzern macht Cybermobbing und -grooming einfach.

Kik im App Store

Kik im Play Store

Signal

Sicherheit ist das wichtigste Merkmal von Signal. Die Nachrichten sind nach militärischem Standard verschlüsselt und können sich auf Wunsch nach einiger Zeit selbst zerstören. Die Open-Source-Software wird sogar von Edward Snowden empfohlen.

Signal im App Store

Signal im Play Store

Telegram

Abhörsicher telefonieren und Nachrichten schreiben, das verspricht Telegram. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hat inzwischen ca. 200 Millionen monatliche Nutzer überzeugt. Alle Funktionen von Telegram sind auch auf dem PC verfügbar.

Telegram im App Store

Telegram im Play Store

 

 

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