20 Prozent aller Früchte aus Brasilien, die in den heimischen Supermärkten landen, enthalten in der EU verbotene Pestizide. Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch publizierten Studie der Umwelt-NGO Greenpeace. Dabei nahmen die Umweltschützer das Obstsortiment von fünf Einzel- und Großhändlern unter die Lupe. "Die Ergebnisse des Tests zeigen einen besorgniserregenden Giftkreislauf", sagte Sebastian Theissing-Matei, Agrarexperte bei der NGO.
In der EU verboten
Brasilianische Früchte sind vielfach mit Pestiziden belastet
Pestizide werden in der EU hergestellt, nach Übersee verkauft und landen danach in Form von Früchten wie Melonen und Papayas wieder am Teller. Greenpeace nahm Früchte aus Brasilien unter die Lupe – die Lebensmittel waren teils stark belastet.
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