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Für Kinder erklärt Was war da in Wien los?

Am Montagabend sind bei einem Terroranschlag in Wien mehrere Menschen getötet worden. Viele wurden verletzt. Warum die Menschen jetzt Angst haben und was man dagegen tun kann.

In Wien ist jetzt überall viel Polizei unterwegs - das ist wichtig, damit alle in Sicherheit sein können © AFP
 

Am Montagabend ist es in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien zu einem Terroranschlag gekommen. Dabei hat ein 20-jähriger Terrorist in der Innenstadt um sich geschossen und Menschen, die in Gastgärten saßen, getroffen. Vier Menschen sind dabei getötet worden, 23 wurden verletzt.

Der 20-jährige Täter ist von der Polizei erschossen worden. Er war vorbestraft, das heißt, dass er hat schon einmal eine Straftat begangen hat und auch im Gefängnis war. Ein paar weitere Verdächtige sind verhaftet worden. Außerdem hat es viele Durchsuchungen von Wohnungen gegeben.

Polizei tut alles, damit Wien sicher ist

Die Expertinnen und Experten müssen noch viele Informationen zusammentragen. Eines ist aber sicher: Viele Polizisten und Polizistinnen arbeiten derzeit eifrig daran, dass es in Wien wieder für alle sicher ist - auch für dich. Heute müssen die Kinder und Jugendlichen in Wien nicht in die Schule gehen. Alle sollen am besten zu Hause bleiben. Denn: Noch kann man sich nicht ganz sein, ob noch weitere Terroristen frei herumlaufen. Man weiß nämlich noch nicht genau, wie viele Täter bei dem Anschlag dabei waren.

Der 20-jährige Täter, der von der Polizei erschossen wurde, ist ein Anhänger der Gruppe namens IS. Das sagt  Innenminister Karl Nehammer. Der Innenminister ist unter anderem für die Polizei in Österreich zuständig. IS-Anhänger wollen einen Staat errichten, wo alle Menschen nach besonders strengen islamischen Regeln leben sollen. Das hat nichts mit Menschen islamischen Glaubens zu tun. Muslime, das sind Menschen islamischen Glaubens, wollen in Frieden mit anderen zusammenleben und verurteilen Gewalt.

Die Anhänger des IS sind jedoch sehr gewaltbereit. Der IS hat derzeit vor allem in Teilen Syriens und Afghanistans viel Macht. Syrien und Afghanistan sind Länder in Asien. In den beiden Ländern tötet der IS alle, die sich ihnen nicht unterwerfen wollen. Mit Attentaten in Europa wollen Terroristen Streit entfachen und auch hier in Europa den Menschen Angst einjagen. Denk immer daran: So schreckliche Dinge wie ein Terroranschlag passieren bei uns sehr selten.

Warum machen Terroristen Anschläge?

Was tun Terroristen und was sind ihre Ziele? Terroristen töten Unschuldige oder verletzten sie. Damit wollen sie erreichen, dass die Menschen vor ihnen Angst haben, nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Sie wollen die Menschen einschüchtern, so sehr, dass sie alles tun, was die Terroristen wollen. Von dieser Angst darf man sich aber nicht unterkriegen lassen. Das sagt auch der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz. Er sagt: "Der Feind, der islamistische Terror, möchte unsere Gesellschaft spalten. Diesem Hass werden wir keinen Raum geben." 

Was kann ich tun, wenn ich Angst habe?

Wenn etwas passiert, das neu oder mit Gewalt verbunden ist, dann haben Menschen oft automatisch Angst. Das ist ganz natürliches Gefühl, das auftritt. Wenn du Angst hast, hilft es darüber zu reden, zum Beispiel mit deinen Eltern, anderen Verwandten, Lehrern oder jemandem, den du vertraust. Wenn man gut über eine Situation Bescheid weiß, wird sie weniger beängstigend. Es gibt auch Profis, die bei Angst Hilfe anbieten. Unter der Telefonnummer 147 von Rat auf Draht kannst du zum Beispiel rund um die Uhr anrufen und über deine Angst reden. Wenn du nicht so gerne telefonierst, kannst du dort auch online im Internet Fragen stellen.

Warum wir Kindern erklären, was in der Welt passiert

Täglich erreichen uns über Fernsehen, Radio, Internet und Zeitungen unzählige Meldungen, die für so manch Erwachsenen kaum mehr zu bewältigen sind.


Kinder tun sich mit diesen Nachrichten noch viel schwerer. Daher ist es der Redaktion der Kleinen Kinderzeitung ein Anliegen, den redaktionellen Schwerpunkt auf die altersgerechte Aufbereitung aktueller Geschehnisse auszurichten, um Kinder über das, was sie sehen und hören, gut proportioniert zu informieren, damit sie Schlagzeilen und Bilder verstehen und sich eine eigene Meinung bilden können.

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