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Reden wir über Sex

Schmerzen beim Sex - was tun?

Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, sich aber nicht zu fragen getraut haben. Diesmal zur Frage was Psychopharmaka mit Schmerzen beim Sex zu tun haben.

Schmerzen beim Sex
Schmerzen beim Sex © kei907 - Fotolia
 

Ich, weiblich, bin 29 Jahre alt und leide seit Jahren an starken Schmerzen beim Sex. Keine Medikamente helfen, auch keine Salben. Mein Gynäkologe meinte, dass ich unbedingt Medikamente nehmen muss, die im Gehirn den Schmerz unterdrücken. Diese Medikamente sind aber eigentlich gegen Depressionen, Angstzustände und Epilepsie. Ich bin doch nicht psychisch krank! Sagen Sie mir bitte, wie ich diese Schmerzen in den Griff bekommen kann. So wird jede Beziehung zugrunde gehen.

ELIA BRAGAGNA: Diese Anfrage habe ich an meinen Kollegen, den Schmerzspezialisten Thomas Ettenauer weitergegeben. Hier seine Antwort:

Ihre Verzweiflung ist nachvollziehbar. Sie werden jahrelang von Schmerzen gequält, Ihre Sexualität ist eingeschränkt und Ihr Arzt verschreibt sogenannte Psychopharmaka. So wie Sie glauben viele, dass der Arzt Sie für psychisch krank hält – dem ist aber nicht so. Diese Medikamente helfen in niedriger Dosierung gegen chronische Schmerzen.

Schmerz dämpfen

Das schaffen sie, indem sie im Rückenmark und Gehirn die Strukturen aktivieren, die den Schmerz dämpfen und im Genitalbereich die Aktivität der überregten Nerven bremsen. Sie sind also schmerzstillend. Das Beste wäre aber, Sie lassen sich von einem sexualmedizinisch geschulten Schmerzmediziner beraten, denn manche dieser Medikamente können die Sexualität negativ beeinflussen.

Zusätzlich werden Sie als Paar nach einer so langen Leidensgeschichte wohl auch eine sexualtherapeutische Begleitung brauchen. Aber zusammen schaffen Sie es!

 

Fragen Sie die Expertin!

Senden Sie Ihre Fragen zur Sexualität an unsere Expertin und ihr Team: elia.bragagna@sexmed.at

Alle Anfragen werden anonymisiert. Infos zur sexualmedizinischen Praxis Sexmed: www.sexmed.at

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CuiBono
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Seltsam anmaßende Kommentare

Ich hab hier schon einige Male gegen die offensichtlich - von wem auch immer - gepushten Artikel zur den "Experten"-Ratschlägen der Frau Bragagna Stellung bezogen.

Aber etliche Kommentare hier übertreffen den ohnehin offensichtlichen Schwachsinn des Artikels noch bei weitem.

Wenn selbsternannte - und wie ich glaube meinen zu dürfen, ausschließlich maskuline - Kommentatoren sich anmaßen, über die intimen Probleme femininer Patientinnen Bescheid zu wissen und urteilen zu müssen, ja dann sind wir wohl mitten im Österreichischen Fasching.

Ein fachkommentarlicher Rat an die "wohlmeinenden" Mitkommentatoren hier:
nehmen Sie doch bitte die Hand von der Tastatur und legen sie sie an sich selber an. Ein wenig Druckabfuhr kann offensichtlich bei einigen von Ihnen der Selbstdarstellung nur zuträglich sein.

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br9lgshfkbqni5ecjdwwrz812m16sheb
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Journalist

ist einer, der seinen Lesern Dinge erklärt, die er selbst nicht versteht!

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manu7657
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Vielleicht...

...liegt es am falschen Partner?

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vv9h8nghxczpp6ps3vgdi1hk3iplofxg
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Ein gesunder Mensch hat keine Schmerzen beim Sex!


Schmerzen sind Zeichen für eine Erkrankung. Die Frage ist, ob überhaupt alle möglichen körperlichen Ursachen abgeklärt worden sind.

Sex als Leistungszwang zu sehen und meinen, mit Psychopharmaka oder Schmerzmittel doch noch zum "Erfolg" kommen zu müssen, ist etwas fragwürdig!

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vv9h8nghxczpp6ps3vgdi1hk3iplofxg
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@rotestrichalan: Bei Vaginalkrämpfen wegen einer Sexualstörung, helfen ihr Psychopharmaka auch nicht!


Psychopharmaka sind oft sind nur Substitute für eine echte seelische Heilung, die die Krankenkassen nicht zahlen.

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