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Drei PunkteWas Sie beim Abnehmen unbedingt berücksichtigen sollen

Zwei Drittel der Österreicher haben schon versucht, mit einer Diät abzunehmen, zwei Drittel scheiterten. Woran es hakt.

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Die sinnvolle Gewichtsreduktion kann nur langsam gelingen. © (c) karepa - stock.adobe.com (karepa-Belov)
 

1. Hindernis: unrealistische Erwartungen

„Leider lassen sich viele Menschen von unrealistischen Versprechen beeinflussen“, sagt Diätologin und Studiengangsleiterin an der FH Joanneum, Elisabeth Pail. Vier Kilo weniger in einer Woche klinge zwar verlockend - funktionieren kann das aber nicht. Im Gegenteil: „Schnelles Abnehmen kann für den menschlichen Körper nachweislich schädlich sein“, sagt Pail. Eine schnelle Gewichtsabnahme ist außerdem die Triebfeder für den Jo-Jo-Effekt: Bei einer zu schnellen Gewichtsreduktion werden in erster Linie Wasser und Muskelmasse abgebaut. Gehen die Muskeln verloren, sinkt auch der Grundumsatz des Körpers! Der Körper braucht weniger Energie, um zu funktionieren. Wird nach der Radikaldiät aber wieder „normal“ gegessen, steht viel mehr Energie zur Verfügung, als der Körper braucht - und man nimmt zu. Richtig: Die sinnvolle Gewichtsreduktion kann nur langsam gelingen.

Eine ausgewogene Ernährung kombiniert mit viel Bewegung ist der einzig sinnvolle Weg.

Elisabeth Pail (Diätologin)
Unser Körper ist ein Meister darin, Energiereserven einzulagern - schließlich ist es eine relativ neue Erscheinung, dass Nahrung immer verfügbar ist. Um 1 Kilo Körperfett abzunehmen, muss man 7000 Kilokalorien einsparen, rechnet Pail vor. Je nach Ausgangsgewicht sollte man es sich zum Ziel setzen, ein halbes bis ein Kilo pro Woche zu verlieren. Dafür braucht es eine langfristige Umstellung des Ess- und Trinkverhaltens, wodurch pro Tag etwa 500 bis 800 Kilokalorien weniger zu sich genommen als verbraucht werden. „Eine ausgewogene Ernährung kombiniert mit viel Bewegung ist der einzig sinnvolle Weg“, sagt Pail.

Kommentare (1)

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büffel
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10
Lesenswert?

und auch ganz wichtig:

Nur die Form der Bewegung wählen, welche einem Spaß macht, und welche man bereit ist auch länger als ein paar Monate auszuüben.
Und Krafttraining auch nur dann, wenn man mit Freude dabei ist(!).
Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, daß es wahrscheinlich ein paar Anläufe braucht, bis man "seinen" Sport gefunden hat, doch wenn es erst einmal funkt, will man ihn nicht mehr missen, und zwar nicht nur, weil man dadurch Kalorien "verbrennt"; das sollte nebenher passieren, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen.
Es ist sehr mühsam und frustrierend, bei jeder Sporteinheit auf eine bestimmte Kalorienanzahl hinzuarbeiten, das kann auf Dauer nur zum Scheitern verurteilt sein.

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