Die Corona-Infektionszahlen aus dem irischen Waterford (ein Verwaltungsbezirk im Südosten des Landes mit etwa 116.000 Einwohnern) schlagen derzeit in sozialen und traditionellen Medien Wellen. Der Grund: obwohl man dort die höchste Impfquote des Landes verzeichnet, kämpft der Bezirk mit der höchsten 14-Tages-Inzidenz auf der grünen Insel. Aus dem südlichen Stadtteil der Bezirkshauptstadt Waterford meldet die Gesundheitsbehörde sogar eine 14-Tage-Inzidenz von 1461, das ist etwa doppelt so viel wie im Rest des Landes. In den letzten 14 Tagen wurde bei 333 der 22.476 Einwohnern des Stadtteils das Virus nachgewiesen (Stand: 1. November 2021).
Irland
Trotz hoher Durchimpfung: Rätsel um Inzidenz im irischen Waterford
Die hohe Corona-Inzidenz einer Stadt im Südosten Irlands muss derzeit als Argument von Impfskeptikern herhalten. Tatsächlich überraschen die Zahlen, was dabei nicht erwähnt wird: trotz vieler Infektionen wird kaum jemand wirklich krank.
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