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Medizinische Transition''Als trans oder queere Person muss man sich bei jedem Arztbesuch outen''

Die medizinische Transition ist ein komplexer Vorgang. Julius Jandl will mit seiner Plattform Queermed Hilfe und Aufklärung bieten.

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queermed, transition, trans, österreich
Informationen für queere und trans Menschen will Queermed bieten © unsplash
 

Die Schulter schmerzt, Julius Jandl geht zum Arzt. Dieser bemerkt die Narben auf seiner Brust. Und schon sind nicht mehr die Schulterschmerzen Mittelpunkt des Interesses – sondern die Mastektomie. Wieso hat sich Julius die Brüste entfernen lassen, was steckt dahinter? „Als trans oder als queere Person muss man sich praktisch bei jedem Arztbesuch outen“, erzählt Julius Jandl. Die Geschichte eines Outings ist eine zutiefst persönliche. Sich ständig, wieder und wieder, erklären zu müssen, kann für viele trans Menschen belastend sein.

Kommentare (11)
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shorty
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Narben einer Brustentfernung

könnten ja auch die Folgen von Brustkrebs sein. Das da ein Arzt nachfragt ist ja wohl normal.

Ba.Ge.
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So ist das halt!

Wenn man beispielsweise seit einem schweren, unverschuldeten(!) Unfall Narben bzw „Nachwirkungen“ mit sich trägt, muss man diese auch bei ziemlich jeden Arzt aufs neue erklären.
Das ist natürlich auch nicht unbedingt angenehm but thats life, i‘m sorry my dear.

Dr.B.Sonnenfreund
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Geschlechtsumwandlung

Es ist und bleibt eine Geschlechtsumwandlung, keine Geschlechtsangleichung, es ist wie es ist.
Es ist heute chirurgisch dieser quasi-Umbau möglich, das biologische genetisch festgelegte Geschlecht bleibt dabei gleich. Und Fruchtbarkeit im Sinne des anderen Geschlechts wir des nie geben. Aus und basta.

Mein Graz
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@Dr.B.Sonnenfreund

Ein Mensch muss sich, um ein glückliches, erfülltes Leben führen zu können, in seiner Haut wohl fühlen.
Wer würde so einen langen, mit Schmerzen verbundenen, aufwändigen Prozess auf sich nehmen, ginge es ihm gut?
Wohl keiner. Das ist ja nit Jux und Tollerei, hier geht es um Lebensqualität.

Die Fruchtbarkeit betreffend: auch nicht jeder Heterosexuelle ist fruchtbar. Und es soll sogar Heterosexuelle geben die aus eigenen Stücken auf Kinder verzichten...

Dr.B.Sonnenfreund
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Überflüssig !

Ich finde die ganze "Gender" Debatte (schon das Wort Gender nervt mich) überflüssig. Als heterosexueller Mann in den Vierzigern, der verheiratet ist und deine Familie hat, ist man heute quasi out. Obwohl genau das von unserer Biologie und Evolution her das eigentlich normale ist. Die heutige Gesellschaft treibt irgendwie eigenartige Blüten, alle wird nur mehr extrem, alles boden-ständige, oder gar patriotische ist unerwünscht, vor allem bei der Generation X , Y und Z oder Milennials oder wie sie alle heißen ....
Ich finde diese Entwicklung bedenklich, wobei ich auch mit einem , sehr netten, homosexuellen Mann befreundet bin (platonisch natürlich).

paulrandig
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Dr.B.Sonnenfreund

Was ist an "verheiratet" und "Familie" biologisch und evolutionär normal?

fritzthecat333
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"out" ist,

wer sich selbst "out" fühlt.

Tja, nicht jeder kann halt mit Veränderungen leben. Bleiben Sie halt bodenständig. Toleranz fehlt Ihnen!

Aber klar - die "Patrioten" und die "Normalen" sind ja out....

Toll un´d subtil gehetzt, der Herr Sonnenfreund!

Dr.B.Sonnenfreund
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Toleranz

Das Wort Toleranz kommt on "tolereare "= erleiden, erdulden. So gesehen binich nicht tolerant , ist so un bleibt so, jeder hat seine persönlichen Grenzen.

Mein Graz
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@Dr.B.Sonnenfreund

Tolerant ist, wer andere Menschen so hinnimmt wie sie sind und ihre Einstellungen und Verhaltensweisen nicht verurteilt.

So gesehen hast du als (angeblicher) Arzt wohl noch einiges an dir und deiner Einstellung zu arbeiten.

Ob du das tust bzw willst wage ich zu bezweifeln, gerade Blau-Wähler sind ja eher abgeneigt andere Meinungen, Ansichten und auch sexuelle Orientierungen zuzulassen.

Balrog206
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Und

Der Grazer akzeptiert natürlich jede andere Meinung abseits seiner eigenen der einzig richtigen ! Ohh Gott wie blind und verbohrt kann man sein !

Mein Graz
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@Dr.B.Sonnenfreund

Für einen (angeblichen) Arzt finde ich deine Einstellung ganz schön engstirnig.

Und wenn ich mit jemandem befreundet bin ist mir seine sexuelle Orientierung völlig wurscht, denn diese ändert ja nichts an seiner Persönlichkeit, die ich ja schätze.