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1 Jahr Corona in Österreich"Kinder sind keine stillen Virenschleudern"

Experte für Kindergesundheit erklärt, warum die Pandemie-Maßnahmen für Kinder gefährlicher sind als das Coronavirus und immer mehr Daten gegen die Theorie von Kindern als Virenschleudern sprechen.

"Kinder sind keine stillen Virenschleudern"
"Kinder sind keine stillen Virenschleudern" © Syda Productions - stock.adobe.c
 

Am 25. Februar 2020 wurden die ersten beiden Coronavirus-Infektionen in Österreich registriert - zu diesem Jahrestag blicken wir auf ein Jahr im Bann der Pandemie zurück und fragen Experten: Was haben wir im letzten Jahr gelernt?

Kommentare (16)
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mocoro
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Sehr gut

Endlich mal jemand, dessen Meinung sich nicht mit jener der Regierung deckt und es auch in ein größeres Medium wie die Kleine Zeitung schafft.
Allein der psychischen Gesundheit der Kinder wegen, muss man hier mit allen Maßnahmen (Masken, Massentest, etc.) vorsichtig umgehen. Unserer Bundesregierung ist das ziemlich egal. Vielleicht werden solche Einwände von anerkannten Wissenschaftlern / Ärzten nun auch einmal ernst genommen.
Kinder gehören zu den schwächsten Mitgliedern in unserer Gesellschaft und deshalb müssen diese geschützt werden.

petger
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Behauptungen

Kinder als Virenschleudern - das behauptet doch niemand! Wird nur behauptet, dass es behauptet wird. '
Tatsache ist, dass das Virus vor niemanden Halt macht und dass die Abstandsregel deshalb auch im Umgang mit Kindern gelten soll. Dass das beinahe unmöglich ist, wissen Pädagoginnen nur allzu gut. Ihnen gilt mein voller Respekt!

Ch.Gschiel
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"dass die Dunkelziffer der Infektionen unter Kindern nicht größer ist als bei Erwachsenen"

impliziert für mich , dass sie aber auch nicht niedriger ist.
"Für den Experten deutet das daraufhin, dass Kinder eine untergeordnete Rolle in der Ausbreitung spielen – „die Diskussion wird aber trotzdem weitergehen“, ist Strenger überzeugt."
Das heißt, dass niemand wirklich was weiß.

WAS BITTE IST DER INFORMATIONSGEHALT DIESES ARTIKELS?

lucie24
5
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Herrlich,

dass gewisse Leute einfach nicht akzeptieren wollen, was immer eindeutiger wird. Es scheint fast so, als würde man nicht wollen, dass das Virus für Kinder weniger bedrohlich ist. Anders kann ich mir diese verzweifelte Argumentation nicht erklären. Super Artikel jedenfalls!

Ch.Gschiel
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Den Unterschied zwischen einer Frage ...

... und "verzweifelter Argumentation" sollte man erkennen.

KleineZeitung
16
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Kinder

Immer mehr Studien zeigen, dass Kinder weniger Viren im Rachen tragen und asymptomatisch Infizierte generell weniger ansteckend sind. Für den Experten deutet das daraufhin, dass Kinder eine untergeordnete Rolle in der Ausbreitung spielen.
Liebe Grüße aus der Redaktion

Franzzz
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Falsch, siehe Podcast Dr. Drosten

Das Narrativ, dass Kinder keine oder eine geringere Rolle in der Übertragung spielen ist längst falsifiziert. Die Viruslast im Rachen ist fast gleich wie bei Erwachsenen. Die Studie von Dr. Wagner hat dies auch bestätigt. Bei der Influenza sind die Kinder hauptsächlich für die Verbreitung des Virus verantwortlich, weil sie meist noch keine Antikörper haben. Wahr ist nur, dass Kinder im Vergleich mit der Influenza bei SARS-COV2 eine geringere Rolle für die Ausbreitung spielen.

pietrok5
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Ganz richtig

"für den Experten deutet das darauf hin". Dr. Strenger ist einer von vielen Experten, der sich auf für ihn passende Studien bezieht. Es gibt aber auch genug Studien, die das Gegenteil beweisen. In vielen Ländern sind Kinder und Jugendliche inzwischen die am meisten betroffene Altersgruppe. Ausbrüche in - auch österreichischen - Kindergärten zeigen das. Und auch wenn Kinder seltener schwer erkranken, können sie sehr wohl Erwachsene anstecken. Gerade das Hyperinflammationssyndrom (PIMS) ist eine bisher wenig beachtete und gefährliche Langzeitfolge. 50 Fälle in Österreich, davon die Hälfte auf Intensivstationen, mag nach Meinung des Dr.Strenger wenig sein. Für die betroffenen Kinder und Eltern ist es das sicher nicht.

Ch.Gschiel
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„die Diskussion wird aber trotzdem weitergehen, ist Strenger überzeugt."

Wenn die Diskussion weiter geht, kann es nicht eindeutig sein.

"Für den Experten deutet das daraufhin" wiederholen Sie einen Satz aus dem Artikel.

Mutmaßungen, Deutungen, aber keine Aussahe.

WAS BITTE IST DER INFORMATIONSGEHALT DIESES ARTIKELS?

Ch.Gschiel
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Entschuldigung:

Aussage

Wambacher
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Maßnahmen

Ich glaube, die Kinder leiden, wenn sie leiden, weniger an den Maßnahmen zur Coronabekämpfung selbst als vielmehr am Umgang der Erwachsenen / Eltern damit.
Meine Erfahrung mit 3 Kindern: sie sind sehr anpassungsfähig! Wenn ich als Erziehende einen vernünftigen Umgang mit dem, was rund um mich geschieht, an den Tag lege, offen mit meinen Kindern rede und hilfreiche Strategien entwickle, wie wir mit der Situation gut umgehen können, geht es auch meinen Kindern gut.

fliegenpilz123
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Massnahmen

Das stimmt natürlich teilweise.

Aber es gibt Familien wo keine Harmonie herrscht und es gibt auch verschiedene Wohnsituationen wo Kinder monatelang keine Freunde in der Umgebung haben uns sehr isoliert leben, da liegt der Schaden!

Wambacher
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genau...

und deswegen ist es wichtig, dass die Kinder in die Schule gehen können und sie sozial gut versorgt werden, wenn das aus welchen Gründen auch immer in der Familie nicht geht. Schulen sind nicht nur Orte des Wissenserwerbs sondern des sozialen Miteinanders.
Wenn die Erwachsenenwelt eine Krise gut meistert, wirkt sich das auf die Kinder positiv aus, wenn wir als Erwachsene Angst schüren und panisch werden, ist es auch für die Kinder negativ und sie leiden psychisch. Es ist also in unserer Verantwortung, angemessen mit der Situation umzugehen. Dazu gehört auch eine entsprechende Kommunikation der Politiker und Experten, die Orientierung und Hoffnung gibt, frei von Angstmache.

fliegenpilz123
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Keine Virenschleuder

Deshalb wäre es angebracht den Schichtbetrieb aufzuheben und auch Unter-und Oberstufe wieder tgl. In die Schule zu lassen.
Sie werden getestet und tragen Maske!!!!
Oberstufe sogar FFP2 !!!!!!

mocoro
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FFP2

Das die Oberstufe mit FFP2 trotz negativem Test in der Schule sitzen muss, kann niemand schlüssig erklären.
Mich wundert nur, dass es nicht mehr Widerstand gegen diese Maßnahme gibt.

Ch.Gschiel
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Bis Ostern alle LehrerInnen impfen, ...

... denn die sind ja angeblich die gefährlichsten "Virenschleudern" in der Schule. Und ab Ostern wieder Vollbetrieb in den Schulen mit Tests für SchülerInnen (Mo, MI, FR)