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CoronavirusExpertin: Mutationen beschäftigen uns noch in zehn Jahren

Britische Mikrobiologin attestiert, dass Mutationen des Coronavirus uns noch bis Anfang der 2030er-Jahre beschäftigen werden.

© peterschreiber.media/stock.adobe.com
 

Die prominente britische Mikrobiologin Sharon Peacock geht davon aus, dass Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 die Welt auch noch Anfang der 2030er-Jahre beschäftigen werden. "Sobald wir das Virus unter Kontrolle haben oder es selbst so mutiert, dass es nicht mehr virulent ist und Krankheit hervorruft, können wir aufhören, uns zu sorgen", sagte Peacock, die das britische Programm zur Sequenzierung von Coronavirus-Proben leitet, im BBC-"Newscast".

"Aber wenn ich in die Zukunft schaue, denke ich, dass wir das (Sequenzieren) Jahre lange machen werden. Wir werden das meiner Meinung nach auch noch in zehn Jahren machen." Es sei normal und in den meisten Fällen unbedenklich, dass Viren Mutationen entwickeln. Nur sehr wenige riefen spezielle Eigenschaften hervor, die den Erreger etwa ansteckender machen oder die Immunantwort auf das Virus einschränken könnten. Diese gelte es zu beobachten und früh zu erkennen.

KK
Die britische Mikrobiologin Sharon Peacock © KK

Die Biologin der Universität Cambridge geht zudem davon aus, dass die zunächst in Großbritannien entdeckte Corona-Variante B.1.1.7 schon bald die dominante Variante nicht nur im Vereinigten Königreich sein wird. "Sie wird aller Wahrscheinlichkeit nach durch die ganze Welt schwappen." Schon jetzt ist die ansteckendere Variante in mehr als 50 Ländern nachgewiesen worden. Es sei besorgniserregend, dass die britische Mutante beginne, weiter zu mutieren und dass dies die Wirksamkeit von Impfstoffen und die Immunität beeinträchtigen könnte.

Kommentare (4)
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Solo1
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Mutationen

Ja, damit war von Anfang an zu rechnen. Wir müssen lernen mit diesem Virus zu leben und uns danach ausrichten, aber bitte ohne Angst!!! Es gibt noch viele schöne Seiten im Leben, die man trotzdem geniessen kann. Ich gehe sehr viel in unsere schöne Bergwelt, denn dort gibt es kein Coronavirus. Dort begegne ich naturverbundenen Menschen, die ihr Immunsystem fit halten durch Freude an Bewegung.

Plantago
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Dann kann die Pharma-Industrie

ja beruhigt sein.

Adiga
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Auf noch längere Zeit

Das "dieses" Virus relativ mutationsfreudig ist, bemerkte man schon ziemlich früh. Es kommt also zu einen recht erwartungsgemäßen Verlauf.

"dass die britische Mutante beginne, weiter zu mutieren..." - Er wäre auch unlogisch anzunehmen, dass Virus (Mutante) einfach aufhört zu mutieren. Es wurde doch festgestellt, dass so ein Corona-Virus mit größerer Verbreitung auch mehr Potential entwickelt erfolgreicher zu mutieren. Man könnte also sagen, für das Virus läuft es nach Plan.

Besorgniserregend war die Pandemie schon bevor sie öffiziell als Pandemie deklariert wurde; es wird somit nicht schlimmer, es bleibt einfach beorgniserregend. Aber wie lang...

hermannsteinacher
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Mindestens

ein Corona-Jahrzehnt.