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8 Menschen, 8 EinblickeHerz-­Kreislauf-Patienten erzählen ihre Geschichte

Hoffnungs­träger: Acht Herz-­Kreislauf-Patienten und ihre Geschichte: wie sie wieder Mut und ins Leben zurückfanden – hier öffnen sie ihre Herzen.

Toni Maier: "Mein eingebauter Defibrillator ist Rett­ung und Feuerwehr zugleich – und hat mir schon das Leben gerettet."
Toni Maier: "Mein eingebauter Defibrillator ist Rett­ung und Feuerwehr zugleich – und hat mir schon das Leben gerettet." © KLZ/Jürgen Fuchs
 

Toni Maier (71), Diagnose Herzschwäche

Mein Bewegungsradius ist vor fünf Jahren  immer kleiner geworden. Atemnot schon bei kurzen Wegen. Ja, das Alter, habe ich mir gedacht. Aber das war es nicht, letztlich hatte ich unheimlich viel Glück. Bei einem meiner Konzerte als Trompeter, das muss man sich vorstellen: Der Kardiologe Robert Maier war im Konzert, danach sind wir ins Gespräch gekommen. „Bei Ihren Symptomen“, hat er gesagt, „kommen Sie sofort zu uns.“ Die Diagnose: hochkarätige Borreliose und ein bedienter Herzmuskel. Mein Pro­blem war, der Puls ist nie unter 100 gewesen. Ich hatte eine Herzschwäche, mir wurde ein Defibrillator eingesetzt, ich musste natürlich Medikamente nehmen. Der Defi reagiert, wenn etwas nicht stimmt, er ist Rettung und Feuerwehr in einem. Gott sei Dank: Nach einem Auftritt bei der Skiflug-WM war ich zu Hause mit dem Hund spazieren. Plötzlich ein Sinuston, dann schaltet sich das Gerät an, und mich hat es umgehauen. Meine Blutdruckwerte waren ein Wahnsinn, ohne Gerät hätte ich einen Schlaganfall erlitten oder einen Herzstillstand. Heute bin ich aber dank der behandelnden Ärzte auf dem Damm. Ich spiele jeden Tag Trompete, dazu kommen Bewegungs- und Dehnübungen. Wenn du das nicht machst, war alles vergeblich. Du musst schon auch mitmachen.

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DavidgegenGoliath
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In Österreich sterben jährlich ca. 83.000 Menschen,

an Herz-Kreislaufversagen!