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Multiple SkleroseWie sich die Angst vor Corona auf MS-Patienten auswirkt

Der heutige Welttag der Multiplen Sklerose steht im Schatten der Pandemie: Aus Furcht vor einer Ansteckung lassen viele Patienten den Besuch beim Arzt aus – was fatale Folgen haben kann.

Bei Multiple Sklerose kommt es zu mehreren Entzündungsherden im zentralen Nervensystem.
Bei Multiple Sklerose kommt es zu mehreren Entzündungsherden im zentralen Nervensystem. © (c) Getty Images/iStockphoto (Ralwel)
 

Mit der Zuschreibung „Risikogruppe“ geht für viele Menschen in der Pandemie eine große psychische Belastung einher: Auch Menschen mit Multipler Sklerose (MS) werden zur Covid-Risikogruppe gezählt. Die Folge davon: Viele Betroffene vermeiden auch bei akuten Beschwerden den Besuch in der Ambulanz, zeigt Christian Enzinger auf. Der Neurologe leitet die MS-Ambulanz am LKH-Uniklinikum Graz. Den heutigen Welt-MS-Tag möchte der Experte nicht nur zum Anlass nehmen, um verstärkt auf die Krankheit aufmerksam zu machen: „Wichtig ist jetzt, den Patienten die Angst zu nehmen. Die große Gefahr für MS-Patienten liegt nicht so sehr in einer Ansteckung, sondern im Abbruch einer erfolgreichen Therapie“, sagt Enzinger.

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