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Obduktionen in Österreich Was Covid-Tote über die Erkrankung preisgeben

Erste Studie aus Österreich unter Grazer Leitung zeigt, woran Covid-Patienten sterben und wer ein besonders großes Risiko hat.

Was Covid-Tote über die Erkrankung preisgeben
Was Covid-Tote über die Erkrankung preisgeben © sudok1 - stock.adobe.com
 

Rund um die Erkrankung Covid-19 gibt es viele offene Fragen: Wo im Körper schlägt das Virus zu? Was sind die Ursachen, dass manche Betroffene so schwer erkranken? Und woran sterben Covid-Patienten eigentlich? Eine Möglichkeit, nach Antworten zu suchen, ist die Toten selbst zu „befragen“: „Obduktionen können gerade bei einer neuartigen Erkrankung wesentlich zum Erkenntnisgewinn beitragen“, sagt Sigurd Lax, Vorstand des Instituts für Pathologie des LKH Graz II West.

Kommentare (11)

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ddd7cc0f07bc6997aa2842d91fb6ef3f
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Vergleich mit der Grippe

mich würde interessieren, woran "normale" Grippetote sterben und ob es da signifikante Unterschiede gibt.

jaenner61
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ich komme nicht aus dem staunen heraus

wie die vielen fachleute hier im forum diesen medizinern erklären, wie sie ihre arbeit zu machen haben!

retepgolf
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Staunen Sie auch

über unseren Gesundheitsminister?
Der hat nämlich auch keine einschlägige Vorbildung für sein Amt!
Und lässt sich von Experten beraten, die eher ein wirtschaftliches Interesse vertreten als mit Fachwissen auffallen....

jaenner61
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der wird aber auch von experten beraten

und welche experten beraten sie?

retepgolf
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Ich brauche keine Experten

Ich spiele mich ja nicht als „Reserve-Metternich“ oder „Babyelefanten-Dompteur“ auf....

retepgolf
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Vielleicht wäre es besser

gewesen, einen „an“ Covid-19 Verstorbenen der etwas jünger war und keine erkenntlichen Vorerkrankungen Gehabt hat zu obduzieren. Bei über 600 Verstorbenen können doch nicht nur ältere und vorerkrankte Menschen dabei gewesen sein!?!
Ich meine ja nur, dass dann der „Erkenntnisgewinn“ über diesen Virus etwas größer wäre....

henslgretl
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Obduktionen

Es wird nicht viel darüber preisgegeben. Habe mir schon öfter mal gedacht dass auch jüngere Menschen - lt offiziellen Zahlen 11 Personen zw 45 und 54 sowie 22 Personen zw 55 und 64 - ohne Vorerkrankung dabei sind. Ich weiß von einem Fall in meiner Umgebung (Bezirk) der es ganz knapp überlebt hat, Altersgruppe 50 Jahre. Lange Wochen auf der Intensivstation inkl Beatmung. Sicherlich eine Ausnahme, aber trotzdem also jederzeit möglich.

retepgolf
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Das bestreitet ja niemand

aber es bringt offenbar weniger, ältere Menschen mit Vorerkrankungen zu obduzieren...
Junge ohne Vorerkrankungen, die soll man obduzieren!
Nur vom Logischen her....

Li_La
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Toll, wie Schulmediziner durch

die Glaskugel schauen können. Anders kann ich mir den Satz: "alle hätten noch länger leben können" nicht erklären. Inbesondere, da ja alle das Durchschnittsalter bereits erreichten. Naja. Schwamm drüber. Was mich eigentlich viel mehr interessieren würde, ist, inwieweit der Zusammenhang zwischen der hochdosierten Cortisongabe unmittelbar VOR den Thrombosen analyisiert wird? Oder wird das vielleicht gar nicht untersucht, kann ich mir nicht vorstellen, oder doch ;-) ?

Ifrogmi
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schwamm drüber?

über ihre blasiertheit, oder wie?
im gegensatz zu ihnen können mediziner aufgrund des krankheitsbildes, sowie des gesundheitszustandes sehr wohl eine aussage über die zukünftige lebenserwartung treffen.
aber ihre glaskugel prognostiziert offenbar anderes, als fundierte aussagen von fachleuten.

Miraculix11
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Die bis dato neue Erkenntnis...

...stand schon länger in den Medien ZB Artikel im Spiegel 30.4. Wie das Coronavirus das Risiko für Thrombosen erhöht