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EssayÜber die Illusion des Alters

Wenn wir in der wachen Begegnung mit der Welt ein Leben lang zur Geburt unseres Ich beitragen und uns stetig neu werden lassen, ist das Alter nur eine Illusion. Und wirklich alt und oft auch verbittert ist man nur dann, wenn das Herz verschlossen ist.

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Senior father and his son standing by tree at sunset, looking at each other.
Senior father and his son standing by tree at sunset, looking at each other. © (c) Halfpoint - stock.adobe.com
 

Für nicht wenige Menschen bedeutet das Erreichen des dreißigsten Lebensjahres eine krisenhafte Situation. Sie, die sich bisher als jung erlebt haben, scheinen durch dieses magische Datum gleichsam die Erlaubnis zu verlieren, sich selbst so zu sehen. Die Dreißigerkrise wächst sich in aller Regel von allein aus: Nach einigen Wochen hat man vergessen, dass man sich das Leben als nicht mehr so ganz junger Mensch nicht vorstellen konnte – oder besser wollte –, und man lässt sich wieder, wie schon vorher, vom Alltag einnehmen.

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