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Nach OperationWer aufhört zu rauchen, hat bessere Heilungschancen

Rauchen erschwert die Narkose und verschlechtert die Zirkulation des Blutes. Schon eine vierwöchige Tabakpause vor einer Operation kann helfen.

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Das Rauchen einzustellen hilft immer © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Raucher können ihre Chancen auf gute Heilung nach einer Operation durch eine etwa vierwöchige Tabakpause deutlich erhöhen. Darauf hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag aufmerksam gemacht.

Es mache Sinn, kleinere oder nicht dringende Operationen zu verschieben, um Rauchern die Chance zu geben, vorher aufzuhören.

Eine einzige Zigarette schränke bereits die Fähigkeit des Körpers ein, Nährstoffe für die Heilung nach einer Operation bereitzustellen. Raucher tragen nach Operationen ein deutlich höheres Risiko von Komplikationen, zum Beispiel durch eingeschränkte Herz- oder Lungenfunktion, Infektionen und schlechte Wundheilung, wie die WHO schrieb.

Rauchen erschwert Narkose

Wenn sie das Rauchen etwa vier Wochen vor der Operation einstellen, seien ihre Heilungschancen aber deutlich besser, weil die Blutzirkulation dann besser sei. Außerdem gebe es seltener Komplikationen bei der Narkose.

Die WHO hat die Effekte in einer Studie zusammen mit der Universität von Newcastle in Großbritannien und einer Anästhesie-Fachgesellschaft untersucht.

Endlich rauchfrei!: 7 Tipps: So hören Sie mit dem Rauchen auf

1. Sie wollen mit dem Rauchen aufhören? Versuchen Sie es mit der Schlusspunkt-Methode: Sie setzen einen Tag fest, an dem Sie Ihre letzte Zigarette rauchen. Auf diesen Tag sollten Sie sich vorbereiten. Wählen Sie außerdem einen stressfreien Termin - etwa einen Urlaubstag, um mit dem Rauchen aufzuhören.

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2. Sie sollten sich schon vor dem Rauchstopp überlegen, in welchen Situationen Sie zum Rauchen verleitet werden. Solche Situationen sollten Sie in der Entwöhnungsphase bewusst vermeiden. Und: Erzählen Sie möglichst vielen Menschen von Ihrem Vorhaben und bitten Sie Ihre Familie und Kollegen, Sie dabei zu unterstützen.

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3. Halt, stopp! Rufen Sie Ihre Wohnung zu einer rauchfreien Zone aus. Entfernen Sie dafür alle Dinge, die Sie mit dem Rauchen verbinden. Und: Waschen Sie sämtliche Kleidungsstücke, um sie vom Rauchgeruch zu befreien. Halten Sie zudem Kaugummis oder zuckerfreie Bonbons bereit, denn in einem vollen Mund hat die Zigarette keinen Platz. Machen Sie sich einen schönen Rohkost- oder Obstteller.

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4. Stellen Sie sich auf Entzugserscheinungen ein und denken Sie daran, dass diese ein positives Zeichen der Tabakentwöhnung sind.

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5. Zelebrieren Sie Ihre letzte Zigarette und feiern Sie Abschied.

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6. Zur Aufklärung: Die schwierigste Zeit sind die ersten Tage nach dem Rauchstopp. Das hat vor allem einen Grund: Hier sind die Entzungssymptome spürbar. Diese werden aber schon nach zwei Tagen deutlich besser! Nach einem Monat haben Sie die kritische Phase überstanden, nach einem halben Jahr können Sie dauerhaft Nichtraucher bleiben, da Sie schon viele Situationen ohne Zigarette durchlebt hat.

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7. Überlegen Sie sich, was Sie sich schon lange wünschen und bis jetzt nicht leisten konnten. Erinnern Sie sich an die Geldsumme, die Sie pro Tag für Zigaretten ausgegeben haben. Berechnen Sie anschließend, wie schnell Sie sich diesen Wunsch durch das ersparte Geld erfüllen können. Vielleicht stellen sie ein transparentes Sparschwein auf und werfen täglich Ihr „Zigarettengeld“ hinein. 

Diese Tipps stammen von der Initiative der GKK "Endlich aufatmen". Hier finden Sie noch mehr Infos zum Rauchstopp.

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