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Hirnforscher & Vater zeigen aufWas wirklich hinter Autismus steckt

Er war bereits einer der führenden Hirnforscher weltweit, als sein Sohn Kai zur Welt kam. Kai ist Autist – und sein Vater Henry Markram veränderte das Verständnis von Autismus grundlegend.

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Henry Markram und sein Sohn Kai
Henry Markram und sein Sohn Kai © Privat
 

Herr Markram, im Buch „Der Junge, der zu viel fühlte“ wird eindrücklich Ihre Vater-Sohn-Geschichte beschrieben, die das Verständnis von Autismus völlig verändern sollte. Wie haben Sie bemerkt, dass Ihr Sohn Kai anders ist?
Henry Markram: Schon kurz nach der Geburt dachten wir, irgendwas ist anders als bei seinen beiden älteren Schwestern. Er hatte diese großen Augen, diesen Blick. Die waren immer in Bewegung, fast wie im Alarmbetrieb. Wir haben uns Sorgen gemacht, aber die Ärzte sagten, alles sei in Ordnung. Da habe ich mich darüber sogar gefreut, habe zu meiner Frau gesagt: ,Er ist eben ein waches Kind, er will die Welt kennenlernen.‘ Als er aber sehr spät anfing zu sprechen und unter innerer Unruhe litt, machten wir uns wieder Sorgen. Wir waren wie alle anderen Eltern auch, reisten von Arzt zu Arzt. Die Ärzte diagnostizierten schließlich ADHS – das wird oft anfangs mit Autismus verwechselt.

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