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StreitfrageHomöopathie: Soll sich die Medizin distanzieren oder zusammenarbeiten?

Die ewige Streitfrage um Homöopathie dreht sich auch darum: Soll sich die konventionelle Medizin abgrenzen – oder die Partnerschaft suchen?

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Homöopathie
Homöopathie © Klaus Eppele - stock.adobe.com
 

Jetzt kocht die Kontroverse also wieder hoch: Die Med Uni Wien hat das Wahlfach Homöopathie abgeschafft, mit der Begründung, die Universität wolle sich „von unwissenschaftlichen Verfahren und Scharlatanerie klar distanzieren“. Die Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz legte nach und forderte ein Verkaufsverbot von Globuli und Bachblüten, da „nicht wirksame Arzneimittel nicht in den Verkauf gelangen dürfen“ (wir berichteten). Der Diskussion zugrunde liegt die Frage, ob die konventionelle Medizin mit komplementären Methoden wie der Homöopathie Hand in Hand gehen sollte – oder sich klar davon distanzieren.

Kommentare (28)

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Holistic.Doc.
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Wozu der Streit???

Bin seit mehr als 30 Jahren Homöopathischer Arzt und Autor, der Medizin nur deshalb studiert hat, um in Ö. als Homöopath arbeiten zu können … Natürlich heilen die Globulis nicht, sowenig wie chem. Medikamente, Bachblüten, Chirurgie oder Brennnessel-Tee. Was heilt dann? Ausschließlich die Natur selbst – Selbst-Heilung; und die wird wunderbar angeregt durch 1) Einsicht, das heisst rechtes Verständnis 2) vernünftige Lebensführung 3) und z.B. Homöopathika oder nötige Chirurgie … LG k.

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scionescio
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Meine Wette gilt immer noch: ich bin bereit, eine durch so ofte Verdünnung absolut tödliche Dosis eines beliebigen homöopathischen Medikamentes öffentlichen zu schlucken ...

... weil ich mir sicher bin, nicht daran zu sterben und das bisschen Milchzucker locker ohne messbare Auswirkung verdauen zu können.
In jedem Gespräch über Homöopathie biete ich diesen Selbstversuch an - jeder Fanatiker erzählt mit zig Gschichterln über angebliche Heilungen (versteht aber nicht, warum die Monokausalität nicht belegt werden kann ...), aber weicht der Wette aus - natürlich nur um mich zu schützen…;-)

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differentialrechnung
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Schade

dass in obigem Posting deutlich wird, dass "scionescio"s Bezug zur Homöopathie einem "noli sapere" eher entspricht.

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Redox
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...

@differentialrechnung: Schöner kann man das verkehrte Dosis-Wirkung-Prinzip kaum auf den Punkt bringen. Ich finde die Idee so überzeugend, dass ich mich >>scionescio<< anschließe und dieses „Wagnis“ ebenfalls eingehen würde. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und sage: Aufgrund der leicht erhöhten Körperfülle, die ich in der Weihnachtszeit nie vermeiden kann, lege ich sogar noch ein D drauf...;-)
Ihr Kommentar „Doppelblindversuche mit reproduzierbaren Ergebnissen“ zeigt übrigens, dass sie überhaupt keine Ahnung von einem „Studiendesign“ haben. Aber keine Sorge...der Umstand dass sie dafür drei Daumen nach oben bekommen haben zeigt ebenso, dass es gar nicht auffällt wenn sie hier mit Wörtern jonglieren die Sie nicht verstehen.

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differentialrechnung
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Doppelblindversuche mit reproduzierbaren Ergebnissen,

unabhängig davon, wer die Versuche an wem durchführt, sind ein wundervolles Mittel, über die Wirksamkeit oder deren Gegenteil von Produkten Klarheit zu erlangen, wenn die geprüften Produkte standardisiert und die entsprechenden Messgeräte vorhanden sind. Versuche, die Wirksamkeit von Heizsystemen mit einem Barometer zu messen sind schon fragwürdiger, die Messung mit einem Hohlmass oder einer noch so empfindlichen Waage vorzunehmen, erst recht.

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Apulio
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Angeblich hat Homöopathie

keine Wirkung, höchstens Placebo-Effekt, folglich kann die Homöopathie auch nicht schaden.
Jeder kann sein Geld ausgeben für was er will, ich sehe den Betrug nicht.
Selbstverständlich kann und soll Homöopathie keine Medikamente ersetzen.

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wahlnuss
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Ganz verstehe ich die Grund nicht, warum

sich Befürworter und Gegner der Homöopathie in die Haare geraten. Dies kann doch kein Glaubensstreit sein, weil es auf der Ebene der persönlichen Erfahrung basiert. Erinnert mich ein bisschen an den Hausbesuch der Zeugen Jehovas. Warum gibt man hier (edi99) für seinen persönlichen Erfahrungsbericht 2 rote Daumen? Ist es nicht anmaßend einem Menschen die Heilung abzusprechen? Ich bin dankbar für alle die medizinischen Errungenschaften und Forschungsergebnisse und dass ich Österreich lebe, wo dies alles so gut zum Einsatz kommt. Gleichzeitig sterben auch viele Menschen an den Folgen der Nebenwirkung der Medikamente, die eben nicht immer punktgenau wirken. Auch sind Ärzte - trotz der bestmöglichen Ausbildung - auch nur Menschen und vor Fehlern nicht gefeit. Und noch ein Punkt: was man heute noch nicht weiß, wird vielleicht in ein paar Jahren entdeckt. Die Forschungsergebnisse in der Medizin korrigieren auch des öfteren sich selbst.

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Redox
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Glaube...

Medizin ist nichts was auf persönlicher Erfahrung basiert, sondern auf Beweis und Reproduzierbarkeit. Ein Glaubensstreit ist es also nicht, denn ein „Glaube“ ist nur einer dieser beiden Ansätze. Wenn sie täglich damit konfrontiert wären, dass der Großteil unserer Gesellschaft nicht mehr unterscheiden kann, was ein Medikament ist und was nicht, würden sie verstehen das man sich dafür einsetzt dass dieser „Glaube“ irgendwann dem religiösen Verbraucherschutz unterworfen wird! Übrigens: Bis zur Markteinführung eines Wirkstoffes müssen Medikamente über viele Jahre unzählige Studien durchlaufen - es muss nachgewiesen werden dass er besser wirkt und nebenwirkungsärmer ist als jene die schon Zugelassen sind (die Kosten liegen zw. 800 Millionen und 1.5 Milliarden Euro) Die Homöopathie stützt sich hier auf „der Schwester von dem Mann der Freundin meiner Tante hat‘s geholfen“ oder eben dem (nicht wertfreien) Bericht von „edi99“ der dann in den 80er Jahren irgendwann keine schmerzen mehr hatte.

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wahlnuss
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Glaube...

Warum zeigen Sie sich so fundamentalistisch g e g e n die Homöopathie? Es zwingt Sie ja niemand, etwas zu glauben oder gar anzuwenden, was Sie nicht wollen. Ihre Argumente sind plausibel und völlig logisch nachzuvollziehen, außer dass vor ein paar Tagen berichtet wurden, dass allein Deutschland mehr als 14000 Menschen durch Implantate verletzt oder getötet wurden. Vielleicht sind Sie auf einem Auge kurzsichtiger und dogmatischer. Ihre Meinung, die Homöopathie stütze sich auf „der Schwester von dem Mann der Freundin meiner Tante hat‘s geholfen“, deutet darauf hin, dass Sie von der Praxis eines Facharztes mit zusätzlicher Anwendung homöopathischer Arzneien schlichtweg keine Ahnung haben.

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Redox
3
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Glaube...

Ich gehe jetzt einfach einmal davon aus, dass sie keine medizinische Ausbildung haben. Wenn sie allerdings doch Zugang zu medizinischen Studien haben, würde ich Sie bitten mir nur einen wissenschaftlich belegten Wirksamkeitsnachweis zu nennen. Richtig - den gibt es nicht! Bitte verstehen sie mich nicht falsch - ich weiß aus Erfahrung, dass der menschliche Geist sehr viel bewirken kann. Diesen Placebo- Effekt in der Medizin einzusetzen ist auch absolut sinnvoll. Arzneien mit einem belegten Wirksamkeitsnachweis mit jenen gleichsetzen zu wollen, deren Wirksamkeit schon tausendfach widerlegt wurde, ist aus meiner Sicht aber absolut unverantwortlich. Auch wird davon gesprochen, dass Pharmafirmen Krankheiten erfinden um (noch mehr) Profit zu machen. Daran aber, dass die Homöopathie- Industrie nur nachweisen muss, dass ihre „Medikamente“ nicht schädlich sind und damit Milliarden verdienen, stößt sich interessanter Weise (fast) niemand...

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Redox
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Wieso...

Und um ihre Frage nach dem „Wieso“ zu beantworten: Wenn jemand, nach seinem (meist) langen Arbeitstag stundenlang in seinem „Kammerl“ sitzt, sich durch unzählige Forschungsberichte, Studien und Statistiken „wühlt“, um seinen PatientInnen die bestmögliche Behandlung unter bester Medikation bieten zu können, kommt wahrscheinlich irgendwann etwas auf, das ich eher als „missionarischen Drang zur Aufklärung“ bezeichnen würde als als „Fundamentalismus“...

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Redox
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Lieber(r) Microfib,


Es gab in der Schweiz im Jahr 2009 eine Volksabstimmung bei der über eine Aufnahme der Komplementärmedizin in den Leistungskatalog der Krankenkassen abgestimmt wurde. Zwei drittel der Schweizer stimmten dafür. Da ein Beweis der Wirksamkeit der Homöopathie in unzähligen Studien nie gefunden werden konnte, dieser aber ein Bestandteil der WZW-Kriterien sind, behalf sich das Bundesamt für Gesundheit mit einem Trick, um den Volkswillen dennoch umzusetzen. «Es wird angenommen, dass homöopathische Leistungen, angewandt von Ärztinnenmit entsprechender Weiterbildung, Pflichtleistungscharakter haben, weil davon ausgegangen wird, dass die erbrachten Leistungen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sind»
Dies gelte, solange nicht von dritter Seite eine detaillierte WZW-Prüfung verlangt werde – also bis auf Widerruf.
Es gibt bis zum heutigen Tag keine einzige Studie (es waren tausende) der es gelungen ist eine Wirksamkeit der Homöopathie nachzuweisen.

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calcit
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Danke für die Klarstellung...

...wollte ich auch gerade posten. Lässt sich auch nachlesen unter nzz.ch/schweiz/homoeopathie-schweiz-als-eldorado-fuer-globuli-fans-ld.1387741

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edi99
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Das Homöopathie-Bashing geht wieder los!

1977 durchlief ich wegen Rheuma (PCP) alle Instanzen der Schulmedizin, leider vergeblich. Ich wurde ohne Hoffnung auf Heilung entlassen.

Trotz Medikation (Voltaren, Indocid) war ich nie schmerzfrei und litt zudem unter Nebenwirkungen, Magen- Darm- und psychische Beschwerden.

Ich wollte an die Endgültigkeit dieser oberärztlichen Lebens-Prognose nicht glauben und probierte daher viele alternative Heilmethoden der Reihe nach aus. Deren Ruf war mir dabei völlig egal, hilf was helfen mag.

Zuletzt kam ein lieber Verwandter (weder Arzt noch Heiler) und empfahl mir die homöopathische Urtinktur von Berberis vulgaris.
Und für mich geschah ein Wunder : innerhalb eines Monats war ich schmerzfrei, brauchte keine Schulmedizin mehr, und sogar Bewegungsbehinderungen verschwanden!

Die Stärke der Homöopathie liegt für mich im sanften systemischen Ansatz.

Ich schätze und verwende nach wie vor auch Schulmedizin, verbitte mir aber jegliche Bevormundung in der Wahl meiner Heilmethoden.

Der Mensch hat ein Recht auf Heilung und eine mündige Mitverantwortung beim Gesundwerden und Gesundbleiben.

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calcit
7
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Subjektive Wahrnehmungen können keine evidenzbasierte...

...Wissenschaft ersetzen. Einzelfälle sind kein Nachweis für eine Wirksamkeit. Der „sanfter systemischer Ansatz“ den sie da bei der Homöopathie vermuten ist mit Verlaub gesagt ein Unsinn - vor allem wenn man sich dieses Schriften von S. Hahnemann durchliest. Und auch wenn sie es sich verbitten oder Homöopathie-Bashing beklagen, bleibt diese Homöopathie ein Nonsens und Gleddruckmaschine...

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schulabteilung
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@calcit

.... was man ja von der Schulmedizin und Pharmaindustrie niemals behaupten könnte (Ironie off) !

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Redox
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@schulabteilung

...auch wenn sie hier die Begriffe „Schulmedizin“ und „Pharmaindustrie“ als Schimpfwort empfinden, machen sie sich bitte wenigstens die Mühe und „googeln“ den Begriff „evidenzbasiert“...

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schulabteilung
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@redox

... danke für den Hinweis. Da Sie meinen, diese beiden Begriffe seien für mich Schimpfwörter, erstaunt mich doch sehr.
Es gibt genügend - bewiesene - Dokumentationen und Erfahrungen, dass es vielfach, aber natürlich bei weitem nicht immer, tatsächlich um viel Geld geht.
Interessant finde ich auch, dass wenn ein Patient von der Schulmedizin "austherapiert" ist (selbst erlebt), es dann niemanden mehr tangiert, woher dieser Patient sich Hilfe holt.
Und das es überhaupt Thema ist, diese beiden völlig unterschiedlichen Ansätze von Heilmethoden gegeneinander zu verwenden, finde ich gelinde gesagt traurig.

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Redox
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Geld...

Da habe ich wohl etwas falsch verstanden- ich bitte um Entschuldigung!Stimmt: Es geht immer um viel Geld. Man kann Pharmafirmen auch sicher vieles vorwerfen. Jedoch muss man bedenken, dass die Forschung, Entwicklung und die Markteinführung enorme Summen verschlingen. Der Patentschutz gilt dann 10 Jahre, danach wird es von Generika- Firmen kopiert und günstig verkauft. Das ist also die Zeit die einem Unternehmen zur Verfügung steht, um diese Ausgaben zu decken und natürlich einen Gewinn zu erzielen. Gelingt dies, sind die Mittel für neue Forschungen gesichert. Das Sie schlechte Erfahrungen machen mussten, tut mir aufrichtig Leid. Kein Arzt würde Ihnen dann aber abraten einen alternativen Ansatz zu versuchen (wenn doch, dann höchstwahrscheinlich eher zum Schutz vor Ausbeutung)...

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Redox
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Zur Reihenfolge...

Sehr wichtig finde ich, einmal abgesehen von „Banalerkrankungen“ und „Wehwehchen“ aber die Reihenfolge. Es ist vor allem für die Psyche wichtig sich an etwas festhalten zu können, auch dann, wenn die moderne Medizin ihre Mittel ausgeschöpft hat. Wenn daraus jedoch ein Geschäftsmodell entsteht, indem Heilung versprochen wird, die trotz tausender Versuche nie belegt werden konnte und daraus Profit geschlagen wird, finde ich das „gelinde gesagt traurig“. Eine vollkommene Gleichstellung dieser Ansätze würde aber genau diese Reihenfolge durcheinander bringen.

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schulabteilung
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@redox

Ich gebe Ihnen insofern gerne recht, dass es für die Psyche auf jeden Fall wichtig ist, so wie Sie es nennen, "sich an etwas festhalten zu können".
Da ich mich seit ca. 20 Jahren mit Homöopathie auseinandersetze, weiß ich dass keine Heilung versprochen wird, sondern das versucht wird, den Menschen ganzheitlich zu sehen und zu behandeln.
Diese Erkenntnis hat sich inzwischen ja auch in der Schulmedizin weitgehend etabliert.
Wenn allerdings - und das kommt ja nicht so selten vor - Patienten in der Schulmedizin, aus welchen Gründen auch immer, nicht geholfen werden kann und sich da eine Alternative auftut, ist das nur zu begrüßen.
Natürlich ist Forschung unwahrscheinlich teuer, aber es hat eine Zeit vor Generika gegeben.
Ich habe vor kurzem ein Interview mit einem deutschen Kinderarzt gesehen, der aus seiner Praxis erzählt hat. Er kann belegen, dass ungeimpfte Kinder wesentlich gesünder sind als geimpfte. Er hat auch direkt im Studio beweisen können, dass Studien manipuliert werden. Darüber hört man kaum etwas und es wird aus der breiten Öffentlichkeit ferngehalten.
Fazit: es hat alles seine Sonn- und Schattenseiten

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Redox
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Unfassbar...

Dieses Thema macht mich richtig sauer! Auch jede Hoffnung auf eine sinnvolle Diskussion ist somit dahin. Für mich grenzt die fehlende Bereitschaft seine Kinder gegen schwere Erkrankungen schützen zu lassen, an Kindesmisshandlung. Ich könnte Sie jetzt Fragen warum sie millionen Ärzten nicht glauben sondern den wenigen die etwas anderes behaupten (Es würde mich übrigens sehr wundern wenn dieser „Kinderarzt“ noch eine Zulassung hat)
Ich könnte Sie auch fragen, warum sich solche Leute immer an ein medizinisch ungebildetes Publikum richten und dieser Scharlatan seine „Erkenntnisse“ nich in Fachkreisen publiziert! Ich könnte sie fragen, ob sie wirklich glauben, dass wir alle „bestochen“ sind. Ich könnte Sie fragen ob Ihnen die „Herdenimmunität“ ein Begriff ist. Aber das würde den Rahmen hier sprengen! Stattdessen gebe ich Ihnen den gutgemeinten Ratschlag - Beschäftigen Sie sich die nächsten 20 Jahre mit den Grundfunktionen des Körpers und den wissenschaftlichen Grundlagen einfacher Therapien

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schulabteilung
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@redox

Ich gebe Ihnen schon wieder recht!
Eine sinnvolle Diskussion urteilt nicht in "unfassbar" usw., aber wahrscheinlich sind Impfschäden auch nur eine Erfindung von irgendwelchen ungebildeten Individuen die absolut keine Ahnung haben.
Und die Be- bzw. Verurteilung dieses Kinderarztes grenzt ja schon an Rufschädigung. Es gibt genügend Ärzte, die eben nicht Ihrer Meinung sind und alle haben dieselbe Ausbildung genossen. Sind das dann alles Scharlatane ?

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Redox
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Addendum

Da ich aber weiß, dass das nicht passieren wird, hoffe ich still und heimlich dass Ihre Kinder nicht mit lebenslangen Folgen von Erkrankungen zu kämpfen haben, die durch eine einfache Impfung vermeidbar gewesen wäre...

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schulabteilung
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Glaube vs Wirksamkeit

Ich frage mich bei der ganzen Diskussion immer wieder, in welchem Interesse es wohl liegt, die Anwendung von Alternativmedizin zu hintertreiben. Es ist unbestritten, dass die Schulmedizin wunderbare Dinge leistet, allerdings auch, dass sie nicht der Weisheit letzter Schluss ist und doch sehr viele durch Medikamentenmissbrauch geschädigt werden.
Die Homöopathie ist eine wunderbare Hilfe um den Körper bei Banalerkrankungen bzw. auch bei solchen, bei denen die Schulmedizin nicht weiterkommt oder - wie es so (un)- schön heißt - der Patient austherapiert ist, zu unterstützen. Deshalb kann ich mich dem Kommentar von "microfib" nur anschließen, Homöopathie gehört in den Krankenkassenkatalog aufgenommen.

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SoundofThunder
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🤔

Bei einer Influenza,Lungenentzündung,Kinderlähmung,Masern etc. würde ich die Homöopathie nicht empfehlen.

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