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WirbelsäuleSo bemerken Sie den "Handy-Nacken"

Wirbelsäulenexperten warnen vor übermäßige Beanspruchung und Verspannungen durchs „Handy-Starren“.

Handy-Nacken
Handy-Nacken © lzf - Fotolia
 

Menschen, die auf Smartphones starren: So zeigt sich das Bild an Haltestellen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und auch im heimatlichen Wohnzimmer. Dieses Verhalten kann schmerzhafte Folgen haben, wie Wirbelsäulenexperten nun aufzeigen: Sie warnen vor dem Handy-Nacken.

Unter dem Handy-Nacken verstehen die Experten der Vereinigung von Wirbelsäulenspezialisten, „Eurospine“, eine schmerzhafte Beeinträchtigung durch die übermäßige Belastung der Halswirbelsäule. Ausgelöst wird das Problem durch die exzessive Smartphone-Nutzung – insbesondere dadurch, dass man ständig auf ein mobiles Gerät nach unten blickt.

Fünffaches Gewicht

Die physikalische Ursache ist Überlastung: Der menschliche Kopf wiegt etwa fünf Kilo. Sobald man den Kopf nach vorne beugt – in einem Winkel von bis zu 60 Grad –, um auf den Bildschirm nach unten zu blicken, wirkt eine um das bis zu Fünffache erhöhte Zugkraft auf die Nackenmuskulatur. Das entspricht dem fünffachen Eigengewicht des Kopfes oder eben 25 Kilo.

Die Schulter- und Nackenmuskulatur wird durch diese unkomfortable Haltung des Kopfes übermäßig stark beansprucht. Dies kann mit der Zeit zu chronischen Nackenschmerzen, steifem Nacken und Kopfschmerzen führen.

Die Erkrankungen nehmen stark zu und insbesondere die jüngere Generation ist davon betroffen.

Orthopäde Thomas Blattert

Entspannte Pausen

Was soll man tun? Die Wirbelsäulenspezialisten raten zu regelmäßigen Pausen von mobilen Geräten und zu bewussten Entspannungsübungen, indem man den Nacken streckt und leicht nach hinten beugt. „Die Symptome von Handy-Nacken sollten genau beobachtet und nicht unterschätzt werden, da die Erkrankungen stark zunehmen und insbesondere die jüngere Generation davon betroffen ist“, sagt Orthopäde Thomas Blattert.

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