NotenwahrheitWas kann mein Kind wirklich?

Das Finale des Wintersemesters bedeutet für Volksschüler in vierten Klassen erhöhten Stress. Exzellente Noten als Eintrittskarte in die nächste Schule werden gefordert. Ein System ohne Aussagekraft, sagen Kritiker.

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Vor allem in den Wochen vor dem Halbjahreszeugnis steigt der Druck
Vor allem in den Wochen vor dem Halbjahreszeugnis steigt der Druck © (c) lassedesignen - stock.adobe.com
 

Es wird gelernt, geprüft, gefeilscht. Es geht um viel an diesen letzten Tagen des Wintersemesters in Österreichs Schulen. Es geht um die Noten im Halbjahreszeugnis – vor allem für die rund 85.000 Schüler der vierten Volksschulklassen. Die weitere Bildungskarriere dieser Kinder entscheidet sich nicht selten in diesen Wochen kurz vor Semesterende. Geht sich mit einem überdurchschnittlichen Zeugnis die Qualifikation für das Gymnasium aus oder nicht? Diese Frage baut mächtig Druck auf. Auf Schüler, Eltern und das Lehrpersonal in den Volksschulen.
Je nach Bedarf und Persönlichkeitsstruktur der Eltern werden gute Noten erbettelt oder Drohkulissen aufgebaut, einschlägige Kontakte in höhere Instanzen ins Spiel gebracht oder der Nachwuchs in Prüfungsrallyes geschickt.

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Lamax2
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Was kann das Kind?

Gute Lehrer wissen das ganz sicher, egal ob da eine Note oder ein Text steht. Es sind aber die "ehrgeizigen" Eltern, die ihr Kind unbedingt in die AHS bringen wollen. Da braucht man dann eben Kriterien. Die Sozialisten und sg Experten hätten es fast geschafft, die beste Sekundarschule zu zerstören. Gott sei Dank, dass es hier wieder in die richtige Richtung geht. Es sind nicht alle Kinder für die AHS geeignet, auch wenn sie super Holz schnitzen oder singen können.