Interview mit Jugendpsychiater WagnerSchutz vor digitalisierter Gewalt: Vertrauen statt Kontrolle

Was Eltern tun können, um die Opfer zu stärken und was es bedeutet, dass unsere Gesellschaft noch kein "Recht auf die digitale Jugendsünde" kennt.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Lukas Wagner: "Je schneller die Meldung über Übergriffe im Netz erfolgt, desto besser."
Lukas Wagner: "Je schneller die Meldung über Übergriffe im Netz erfolgt, desto besser." © Juergen Fuchs
 

Wie kann man sich gegen Gewalt im Netz wehren?

LUKAS WAGNER: Die Straftat der Polizei melden, aber die hat oft wenig Handhabe. Falls man bei den Plattformen selbst nicht weiterkommt: Eine Meldung bei der Internet-Ombudsstelle der österreichischen Regulierungsbehörde RTR machen. Je schneller, desto besser. Das ist eine staatliche Schlichtungsstelle, die einzige, die persönliche Ansprechpartner bei Facebook & Co hat. Sie hilft auch bei Abofallen, Hass im Netz, etc., wenn man anderswo nicht weitergekommen ist. Das Internet kennt keine Ländergrenzen, das macht es so schwierig, Ansprechstellen zu finden.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.