NaturschutzUnkontrollierte Rückverwilderung der Natur: Warum der Mensch davon profitiert

Wie wir mit der Rückverwilderung von Landschaftsteilen zur Wiederherstellung intakter Ökosysteme beitragen können und warum die moderne Zivilisation dabei nicht auf der Strecke bleibt.

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10.000 Luchse (in etwa) leben in Europa, vor 100 Jahren waren sie hier nahezu ausgestorben. In Gegenden wie dem Böhmerwald wurden sie angesiedelt, anderswo sind sie von selbst eingewandert. © (c) Staffan Widstrand
 

Was wir für ursprüngliche Natur halten, ist häufig nichts anderes als degenerierter Wald, abgebrannte Heide oder kahl gefressenes Hügelland: Es gibt auf der Welt kaum noch Landschaften, in die der Mensch nicht längst schon großräumig eingegriffen hat, was unter anderem mit der Ausrottung von Wildtieren einherging.
„Für alle, für die das Entenfüttern schon das höchste der Naturgefühle ist, das sie erleben möchten, mag das in Ordnung sein“, wie es der britische Zoologe und renommierte Umweltschützer George Monbiot in seinem neuen Buch „Verwildert“ formuliert. Für alle anderen beschreibt er in diesem Buch ein Programm, das durch eine „Rückverwilderung“ natürlicher Ökosysteme eine Welt schaffen könnte, in der der Mensch wieder Teil der Natur ist – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

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