Coronavirus und Kinder Deutschland: Keine generelle Impfempfehlung für Kinder unter 16 Jahren

Bereits am Donnerstag wurde ein Beschlussentwurf bekannt. Dieser legt nahe, nicht alle gesunden Jugendlichen, sondern hauptsächlich jene mit bestimmten Vorerkrankungen zu impfen.

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Die Ständige Impfkommission (Stiko), vergleichbar mit dem Nationalen Impfgremium in Österreich, lehnt eine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ab. Für ihre Empfehlungen wägt die Stiko individuelle Risiken und Nutzen ab. Aufgrund der Tatsache, dass Kinder meist nicht so schwer erkranken wie Erwachsene sei der Nutzen jedoch geringer. Erst seit Kurzem ist der das Viakzin Biontech/Pfizer auch für 12- bis 16-Jährige zugelassen.

Bereits am Donnerstag wurde ein Beschlussentwurf bekannt. Dieser legt nahe, nicht alle gesunden Jugendlichen, sondern hauptsächlich jene mit bestimmten Vorerkrankungen zu impfen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf haben.

Bei Vorerkrankungen

Laut Ansicht der Expertinnen und Experten gelte dies bei Fettleibigkeit sowie bestimmten Erkrankungen des Immunsystems, einer ausgeprägten Herzschwäche und einer schweren Form der Zyanose. Auch bei bestimmten Formen des Bluthochdrucks oder von Lungenerkrankungen, sei eine Impfung anzuraten. Weiters genannt werden: Down-Syndrom, Einschränkungen der Nierenfunktion, bösartige Tumorerkrankungen, chronische Erkrankungen des Nervensystems.



Kommentare (1)
beneathome
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Publicitysucht

unseres Bundeskanzlers übertrifft jedes andere Regierungsmitglied in Europa. Frau Merkl hat das offensichtlich nicht so nötig.
Jedenfalls dafür herhalten müssen wohl alle Staatsbürger von jung bis alt.