Covid-ImpfungBisher meldeten 302 Personen in Österreich Nebenwirkungen

Beim Stand von rund 200.000 Impfungen mit Ende Jänner klagten 302 Personen über Nebenwirkungen. Kopfschmerz, Müdigkeit, Fieber wurden hier am häufigsten genannt.

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© APA/Hans Punz
 

Vom Start der Impfkampagne am 27. Dezember bis zum vergangenen Freitag haben 302 Personen in Österreich vermutete Nebenwirkungen nach einer Covid-19-Impfung gemeldet. Bis dahin wurden 199.277 Impfungen im e-Impfpass eingetragen. Die an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) berichteten Beschwerden waren überwiegend leicht.

Es gab 66 Meldungen über Kopfweh, 50 zu Übermüdung und 46 Personen bekamen Fieber. Allergische Reaktionen wurden bisher zehn erfasst.

Schüttelfrost, Schmerzen an der Stichstelle

Zu den zehn häufigsten vermuteten Nebenwirkungen gehörten außerdem Schüttelfrost sowie Schmerzen an der Impfstelle (je 35 Meldungen), Übelkeit (33) und Schwindel (31). 28 Personen berichteten über Schmerzen in Extremitäten, 25 über Ausschläge und 22 über Schwellungen von Lymphknoten (Lymphadenopathie). Bei elf Impflingen wurden außerdem Beschwerden an den Gesichtsnerven (Fazialisparese bzw. orale Parästhesie) gemeldet. Bei allen trat das Problem nur vorübergehend auf.

Vereinzelt schwerwiegende Beschwerden

Vereinzelt kam es auch zu schwerwiegenden Beschwerden nach Impfungen. "Nebenwirkungen werden als schwerwiegend betrachtet, wenn sie tödlich oder lebensbedrohend sind, einen Spitalsaufenthalt erforderlich machen oder verlängern, zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung oder Invalidität führen oder einen Schaden beim Un-/Neugeborenen verursachen bzw. einen Geburtsfehler darstellen", erläuterte das BASG in dem Bericht auf seiner Internetseite.

Bei drei Patienten wurde bisher eine vermutete Nebenwirkung als lebensbedrohend gemeldet. Bei einer Person sei der Gesundheitszustand wiederhergestellt worden, zwei weitere sind "noch in Abklärung bzw. konnten keine weitere Information eingeholt werden", berichtete das BASG. Bei zwölf Patienten war im zeitlichen Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung ein Spitalsaufenthalt erforderlich oder ein solcher wurde verlängert. Acht davon sind bereits wieder genesen, bei vier ist die Abklärung noch nicht abgeschlossen.

Bis zum 29. Jänner wurden 18 Todesfälle in zeitlicher Nähe zu einer Impfung gegen Covid-19 erfasst. Bei zwei Verstorbenen wurde bei einer Obduktion ein Zusammenhang mit der Impfung ausgeschlossen. Bei zwei weiteren fiel die Impfung in die Inkubationszeit einer Covid-19-Erkrankung im Rahmen derer die Patienten verstarben. Fünf Verstorbene hatten schwerwiegende Vorerkrankungen, die vermutlich todesursächlich waren, berichtete das BASG. Neun Todesfälle sind noch in Abklärung. "Bis dato gibt es keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Impfung", wurde betont.

Speziell am Beginn der Impfaktion werden hauptsächlich hochbetagte Personen geimpft, hieß es in dem Bericht. Die erwartete Zahl der natürlichen Todesfälle eine Woche nach Impfung beträgt bei Risikopersonen im Alter von 80 Jahren und älter 3,5 pro 1.000. Demnach sei "mit einem Todesfall pro 290 Personen dieser Altersgruppe innerhalb einer Woche, unabhängig von einer Impfung, zu rechnen".

Überwiegend Frauen

Von den bisherigen 302 Personen, die Nebenwirkungen gemeldet hatten, waren mit 219 überwiegend Frauen. 116 Meldungen stammten aus der Altersgruppe 18 bis 44 Jahre, 111 von 45- bis 64-Jährigen und 50 von über 75-Jährigen. 301 Betroffene berichteten über mögliche Nebenwirkungen nach einer Impfung mit dem Biontech/Pfizer-Vakzin, das bis zum 29. Jänner laut e-Impfpass 196.077 mal in Österreich verabreicht wurde. Zu den bis dahin eingetragenen 3.200 Moderna-Vakzinen wurde eine Meldung erfasst. Somit gab es insgesamt bei beiden bisher verimpften mRNA-Wirkstoffen 1,52 Nebenwirkungsmeldungen pro 1.000 Impfungen.

"Nicht jedes Krankheitszeichen, das im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung auftritt, ist auch auf die Impfung zurückzuführen", betonten die BASG-Experten. Wenn Impfstoffe an sehr viele Personen verabreicht werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass nach einer Impfung Beschwerden auftreten, die nicht durch die Impfung ausgelöst wurden.

Kommentare (19)
Popelpeter
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19 Tote!? Bei geringen

Impfzahll!? Wahnsinn! Wo ist der Aufschrei des Orf usw! Das wird so nebenbei erwähnt!?!

lapinkultaIII
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Artikel gelesen aber nicht verstanden?

Zitat "Bis dato gibt es keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Impfung"

tenke
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If you don't like the vaccination,

try the desease.

frogschi
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Nur so zum Verständnis

Die erwartete Zahl der natürlichen Todesfälle eine Woche nach Impfung beträgt bei Risikopersonen im Alter von 80 Jahren und älter 3,5 pro 1.000 (Kleine Zeitung, dieser Artikel). Diese Zahl gilt auch für Personen im Alter von 80, ab Zeitpunkt einer Corona-positiv Testung, oder?

checker43
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Eher

nein. Bei den positiven Ü80 starben ca. 15 %. Also 150 von 1000.

frogschi
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Innerhalb einer Woche?

Oder innerhalb der 4 Wochen?

checker43
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Wenn

sich 1000 in einer Woche infizieren, sterben 150 davon (einfach gesagt) in der dritten Woche nach der Infektion, manche früher, manche etwas später. Falls Sie darauf hinauswollen, dass das Sterbegeschehen im November/Dezember dem normalen entsprach: nein, das tat es nicht. Es gab im November und Dezember einen signifikanten Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Covidbedingt, no na.

frogschi
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Darauf wollte ich gar nicht hinaus, aber danke.

Dann wäre es doch interessant zu wissen, wieviele im gleichen Beobachtungszeitaum von Covid, nach der Impfung gestorben sind. Das würde doch viel besser das Impfungsrettungspotential demonstrieren. Auch hier natürlich alle Todesfälle, ob mit oder an der Impfung. Das wären dann Zahlen die überzeugen.

kukuro05
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bitte auch zu bedenken

....dass der moderne Mensch furchtbar zimperlich und ang´rührt ist.
Und wahrscheinlich sind es Journalisten auch!

lombok
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Wenn das unsere größten Probleme sind,

haben wir wohl keine! Mich verwundert nur, dass die Kleine Zeitung so tut, als wäre das eine spezifische Nebenwirkung, die es bei Zeckenimpfung, Hepatitis Impfung und Co nicht gäbe! Was soll dieser Bericht????????

hbratschi
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ist auch ein bisschen...

...der berichterstattung geschuldet. kaum wird über eventuelle nebenwirkungen berichtet, spüren die menschen natürlich alles mögliche, das sie sonst einfach ignoriert bzw nicht ernst genommen hätten. und ich bin der meinung, das wär die bessere variante. es ist schon gut, dass berichtet wird aber ständige hiobsbotschaften können auch krank machen...

helmutmayr
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Gäbe es keine Impfreaktionen

spräche wohl das Immunsystem nicht an.

FRED4712
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man merkt,

du hast Ahnung von der Sache.....manche menschen (auch Journalisten) sehr oft nicht......mit solchen dummen Artikeln bringt man einen teil der bevölkerung dazu, nicht zur UNBEDINGT erforderlichen Impfung zu gehen!!!
Journalisten haben NICHT den AUFTRAG, die Bevölkerung zu verunsichern.

Stony8762
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Ich würde sagen, 1 Tag Sche...oder sonstige Kleinigkeiten sind akzeptabel in Anbetracht der möglichen Alternative.

joiedevivre
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Alternative

Ich halte mich an den Spruch :

Wenn Ihnen die Impfung nicht gefällt dann nehmen Sie die Krankheit.

Ich wähle die Impfung. 😉

Stony8762
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joiedevivre

Punkt genau!

Franz 99
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Wenn's

bei einem Tag bleibt. 🤒🤒🤒

Stony8762
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Franz

Dann war die Klopapierhamsterei wenigstens nicht umsonst!😄

Stony8762
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Franz99

Das wäre dann besch...weisst eh!