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Zweimal Grippe in einer SaisonUngeimpfte Kinder erkranken häufiger wiederholt an Grippe

Eine Studie der Universität Innsbruck zeigt, dass ungeimpfte Kinder - anders als Erwachsene - häufiger auch zweimal in der Grippesaison an Influenza erkranken können.

Wenn geimpft wird, sollte man das Ende Oktober (vor Beginn der Grippesaison) erledigen, empfehlen Ärzte, da der Aufbau der maximalen Immunität etwa vier Wochen dauert © (c) Chepko Danil - stock.adobe.com (Photographer: Chepko Danil Chepk)
 

Rund 30 Prozent der Kinder in Österreich stecken sich mit Grippeviren an. "Jährlich infizieren Influenzaviren zwischen 5 und 15 Prozent der Bevölkerung. Kinder sind noch mehr betroffen“, erklärt Hans Jürgen Dornbusch, Fachgruppenleiter der Pädiater in der Steiermark und zukünftiger Leiter des Referats Impfkommission der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ).

Eine aktuelle österreichische Studie rund umJohannes Möst, Facharzt für klinische Mikrobiologie und Hygiene, von der Universität Innsbruck zeigt, dass im Vergleich zu ungeimpften Erwachsenen bei Kindern ohne Grippeimpfung wiederholte Influenza-Erkrankungen keine Seltenheit sind.

Zweimal in einer Grippesaison

In seltenen Fällen können Kinder auch zweimal in einer Saison an Influenza erkranken. Eine jährliche Grippeimpfung könne Krankheit, Fehlzeiten in Kindergarten und Schule vermeiden helfen.

Zum Influenza-Virus

Das Influenza-Virus ist kein einzelnes Virus, sondern eine Familie sich ständig verändernder Virusstämme. Influenzaviren vom Typ A und Typ B zirkulieren hauptsächlich beim Menschen und verursachen saisonale Epidemien und gelegentliche Pandemien. Aufgrund der Mutationsneigung treten jedes Jahr unterschiedlich stark veränderte Stämme auf, an die der Impfstoff so gut wie möglich angepasst wird.

 

Kinder haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich mit Influenza zu infizieren und diese zu verbreiten, denn sie halten Hygieneregeln, wie Händewaschen oder in die Armbeuge husten und niesen, meist nicht so konsequent wie Erwachsene ein und neigen zu engen Kontakten, z.B. in Gemeinschaftseinrichtungen. Sie scheiden das Grippevirus zudem länger als Erwachsene aus.

Kleine Kinder und ältere Menschen sind besonders gefährdet, aufgrund von Grippe-Komplikationen stationär behandelt werden zu müssen. Mehr als 60 Prozent aller Influenza-bedingten Krankenhauseinweisungen betreffen laut kinderaerzte-im-netz.at diese Altersgruppen.

 

 

Kommentare (1)

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wirklichnicht
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0
Lesenswert?

Aussage: Wer impft bekommt weniger oft Grippe

Na und, das ist ja nicht neu, oder?
Und wenn durch das Impfen die Auftrittswahrscheinlichkeit einer Grippe sinkt, sinkt auch die Auftrittswahrscheinlichkeit einer wiederholten Grippe. Na no na ned.

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