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ReisetippsAnders urlauben: Ungewöhnliche Strände zum Wegträumen

Weiß sind die Strände von den Boracay bis Cape Cod. Doch diese Postkartenstrände sind einzigartig. Kleine Rundreise von Kalifornien bis Island - vom Herzmuschelstrand bis zum weißesten der Welt.

Barfußstrand in Kalifornien: über Glas gehen © (c) Rafinade - stock.adobe.com (Rafinade.com)
 

Weißer Sand, der langsam durch die Finger rieselt, ein paar Muscheln, dazu türkis glitzerndes Meer - Urlaub kann oft so schön sein. Wer allerdings auf der Suche nach etwas ungewöhnlicheren Strand-Motiven ist, wird oft jenseits der touristischen Trampelpfade fündig. Die Postkarten-App Postando hat sich für diese 6 Strände entschieden.

1. Fürs Herz: Shell Beach, Australien

Shell Beach erstreckt sich über 40 Kilometer entlang der westaustralischen Shark Bay, einem UNESCO-Welterbe. Er ist nicht wie gewohnt mit Sand bedeckt, sondern besteht aus einer bis zu zehn Meter dicken Schicht aus Milliarden von kleinen Herzmuscheln. In Ufernähe liegen die Muscheln lose aufeinander, landeinwärts haben sie eine feste Schicht gebildet haben, die früher als Baumaterial verwendet wurde. Rund um den Shell Beach gibt es mehrere Wanderwege und Aussichtspunkte, von denen aus Urlauber die Muschelbucht noch besser genießen können – und mit etwas Glück Haie, Delfine, Wale, Schildkröten und Dugongs erspähen, die sich in der Shark Bay heimisch fühlen.

Strandurlaub: Postkartenstrände

Glass Beach, Kalifornien

Die Postkarten-App Postando hat sechs Strände weltweit gewählt, die sich besonders gut als Fotomotiv eignen und hinter denen manchmal eine ungewöhnliche Geschichte steckt - wie hier am Glass Beach.

(c) Rafinade - stock.adobe.com (Rafinade.com)

Barfußstrand

Das Meer hat seine eigenen Methoden mit Müll umzugehen: Am Glass Beach wurden wie der Name schon sagt unzählige Glassplitter im Laufe von Jahrzehnten zu rund "Kieseln" geschliffen und leuchten jetzt in der Sonne. Sammeln ist zwar verboten, fotografieren aber nicht.

© Postando

Shell Beach, Australien

Der Shell Beach an der Shark Bay besteht aus einer bis zu zehn Meter dicken Schicht aus kleinen Herzmuscheln. Über die Jahrtausende sammelten sich an dem Strand so viele Muscheln, dass sie früher auch als Baumaterial abgetragen wurden.

(c) Christian B. - stock.adobe.com (Christian Borkowski)

Koekohe Beach, Neuseeland

Die Moeraki Boulders zeigen sich bei Ebbe und bieten ein spektakuläres Fotomotiv an diesem Sandstrand an der Küste Otago auf der Südinsel Neuseelands.

(c) Fyle - stock.adobe.com (Filip Fuxa)

Felsblöcke

Tonnenschwer und teils rissig präsentieren sich die bis zu 2,2 Meter großen und Millionen Jahre alten Felsen.

© Postando

Hyams Beach, Australien

Wer hier keine Sonnenbrille trägt wird vom feinen Quarzsand des Hyams Beach geblendet. 

© Postando

Rekordweiß

Der Hyams Beach gild als "weißester" der Welt. Surfer nutzen hier an der Ostküste Australiens die Brandung.

(c) Leah-Anne Thompson - stock.adobe.com

Caladesi Island, Florida

Rund fünf Kilometer misst die Insel im Golf von Mexiko. Mit ihrem schneeweißen Strand ist sie ein beliebter Anlaufpunkt für Erholungssuchende. Sie entstand erst 1921, als ein Hurrikan sie von der Nachbarinsel Honeymoon Island trennte.

(c) Visit St. Petersburg/Clearwater

Diamond Beach, Island

Neben der Jökulsárlón-Gletscherlagune im Südosten Islands liegt dieser schwarze Vulkansandstrand, an dem die an Land treibenden Eisberge aus der Lagune einen magischen Ort schaffen.

© Postando

Schwarz wie die Nacht

Natürliche Eisskulpturen glitzern wie Diamanten auf dem schwarzen Sand, verändern sich, schmelzen und werden wieder neu angespült. Dieser Ort sieht niemals gleich aus.

© Postando
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2. Müll wird zur Augenweide: Glass Beach, Kalifornien

Müll am Strand ist nichts, was man auf Urlaubsfotos gerne sehen möchte. Am Glass Beach im kalifornischen Fort Bragg ist das anderes. Früher wurde hier Abfall über eine Deponie am Wasser entsorgt, die 1967 geschlossen wurde. Nach Aufräumaktionen und der natürlichen Einwirkung des Meeres durch den kontinuierlichen Wellengang haben sich die letzten Müllreste zersetzt und Glasscherben wurden durch das Meer abgeschliffen. So schimmern hunderttausende kleine Glassteine im Sonnenlicht des Glass Beach – meist in den Farben Rot, Grün und Weiß. Sie sind so glatt geschliffen, dass sogar einem Barfuß-Spaziergang nichts im Wege steht. Fotografieren erlaubt, Sammeln verboten.

3. Schwarz wie die Nacht – Diamond Beach, Island

Neben der Jökulsárlón-Gletscherlagune im Südosten Islands liegt dieser schwarze Vulkansandstrand, an dem die an Land treibenden Eisberge aus der Lagune einen magischen Ort schaffen. Blaue, schwarze, weiße und transparente Eisberge liegen hier am Diamond Beach und verändern diesen stündlich. Die natürlichen Eisskulpturen, die wie Diamanten auf dem schwarzen Sand glitzern, verändern sich, schmelzen oder es werden wieder Neue angespült. Dieser Ort sieht niemals gleich aus.

4. Superbrillantenweiß: Hyams Beach, Australien

Nur mit Sonnenbrille: Der Sand des Hyams Beach an der Ostküste Australiens, südlich von Sydney, gilt laut Guiness Buch der Rekorde als der "weißeste" der Welt. Feiner Quarzsand ist dafür verantwortlich, ein Relikt der Eiszeit, und durch die ständige Brandung werden die Sandkörner hier gebleicht. Das ergibt einen schönen Kontrast zum pazifischen Blau des Ozeans.

5. Versteckte Felsriesen: Koekohe Beach, Neuseeland

Bei Flut sieht dieser Sandstrand an der Küste Otago auf der Südinsel Neuseelands aus wie jeder andere. Zieht sich das Wasser bei Ebbe zurück, enthüllt es tonnenschwere, graue Felsbrocken, die den Koekohe Beach schmücken. Über den gesamten Strand verteilt – entweder einzeln oder in Gruppen – liegen die glatten Kugeln mit einer Größe von 0,5 bis 2,2 Meter. Die sogenannten Moeraki Boulders sind durchzogen von netzartigen Rissen, andere zersprungen. Ihre Entstehungszeit wird auf vier bis 5,5 Millionen Jahre geschätzt. Vor allem zu Sonnenauf- oder -untergang, wenn die Gezeiten passen, ein unvergessliches Bild.

6. Vom Winde verweht: Caladesi Island, Florida

Caladesi Island ist eine Insel im Golf von Mexiko, nahe der Urlaubsregion St. Pete/Clearwater. Mit ihrem schneeweißen Strand ist sie ein beliebter Anlaufpunkt für Erholungssuchende. Auf der nur fünf Kilometer langen Insel finden Urlauber ein fantastisches Naturerlebnis und pure Entspannung. Erreicht werden kann die Insel nur über eine Personenfähre von der Nachbarinsel Honeymoon Island aus – eine Straßenverbindung existiert hier nicht. Das macht die Insel zu einem ruhigen Ort der Entschleunigung inmitten unberührter Natur. Häufig kann man während der Überfahrt auch Delfine im Wasser beobachten. Das Besondere an Caladesi Island: Sie entstand erst 1921, als ein Hurrikan sie von der Nachbarinsel Honeymoon Island trennte.

 

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