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Wenige Homeoffices in ÖsterreichNur jeder Zweite, der die Möglichkeit hat, arbeitet von Zuhause

Arbeiten von zu Hause ist in Österreich weniger verbreitet als in Deutschland und der Schweiz. Drei von vier Arbeitnehmern würden sich die Möglichkeit wünschen.

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Arbeiten von zu Hause ist in Österreich weniger verbreitet als in Deutschland und der Schweiz - zumindest bei Mitgliedern der Karriereplattform Xing. Nicht einmal die Hälfte der Österreicher hat diese Möglichkeit, von diesen nutzt es aber auch nur jeder zweite. In Deutschland und der Schweiz bieten Firmen nicht nur die Möglichkeit häufiger, sie wird dann auch von fast 90 Prozent genutzt.

Dabei würden sich in Österreich drei von vier Arbeitnehmern, die derzeit nicht die Möglichkeit für Homeoffice haben, diese Chance wünschen, ergab eine Befragung von über 2500 Xing-Mitgliedern in Österreich.

Drittel bekommt Überstunden nicht abgegolten

Überstunden sind häufig bei den Befragten, rund vier von fünf arbeiten mehr Stunden, als in ihren Verträgen vereinbart ist. Ein Drittel der Vollzeitbeschäftigten arbeitet pro Woche sechs bis zehn Stunden mehr als vertraglich vereinbart. Mehr als jeder Fünfte (23 Prozent) macht wöchentlich mehr als zehn Überstunden.

13 Prozent der Betroffenen bekommen ihre Überstunden ausbezahlt, 29 Prozent bekommen Zeitausgleich, jeder fünfte bekommt eine Mischung aus Geld und Zeitausgleich. Damit fallen in Österreich 37 Prozent um die Vergütung ihrer Überstunden um - in Deutschland (46 Prozent) und der Schweiz (40 Prozent) sind noch mehr.

Die Mehrheit der Xing-Mitglieder sind sogenannte "White Collar Worker". Dieser Begriff umfasst Berufsgruppen mit kaufmännischen, beratenden, administrativen und ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkten, Berufe mit künstlerischen oder kreativ-schöpferischen Tätigkeiten sowie Heilberufe, heilpädagogische Berufe und Sozialberufe.

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