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Achtsamkeit So bringen Sie Achtsamkeit in Ihren Alltag

Wer achtsam mit sich und seiner Umwelt umgeht, gewinnt viel an Lebensqualität. Oft reichen schon einfache Übungen, um die Achtsamkeit zu steigern. Alexandra Gelny, Shiatsu-Praktikerin und Sprecherin des Österreichischen Dachverbandes für Shiatsu (ÖDS), stellt Übungen vor.

Bewusst Dinge langsamer tun.
„Wir stehen oft unter Zeit- und Termindruck und eilen auch durch den Tag, wenn wir eigentlich nicht müssten. Bringen Sie, so oft sie können, bewusst mehr Langsamkeit in Ihr Leben. Schlendern statt hetzen Sie zur U-Bahn, genießen Sie Ihre Mahlzeiten ohne Ablenkung und kauen Sie bewusst langsamer“, rät Gelny.

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Schalten Sie abends ab, im doppelten Sinn.
Eine Stunde vor dem Zubettgehen sollten Sie alle elektronischen Reizgeber ausschalten.  „Diese kleine Übung kann helfen, das Geschehen des Tages regelrecht ,abzustreifen' und es nicht in den Schlaf mitzunehmen: Stehen Sie etwa hüftbreit und nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, um in Ihrer Atmung anzukommen. Beginnen Sie, sich mit entspannten Händen und Handgelenken von Kopf bis Fuß abzuklopfen – am Kopf mit Ihren Fingerspitzen dann weiter mit lockeren Fäusten, über Ihren Nacken jeweils einen Arm an der Innenseite hinunter und der Außenseite hinauf, dann den Brustkorb hinunter, den Rücken hinunter, das Becken rundherum und beide Beine hintereinander an der Außenseite hinunter und an der Innenseite hinauf, enden Sie an den Füßen. Abschließend streichen Sie Ihren Körper mit flachen Händen von Kopf bis Fuß ab, einmal vorne, einmal entlang der Körperseiten und einmal hinten.“

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Bewusst in den Tag.
„wenn der Wecker geläutet hat, nicht sofort aufstehen, sondern bleiben Sie noch 2 bis 3 Minuten liegen, fühlen Sie in Ihren Körper hinein, atmen Sie einige Male bewusst tief aus und ein, räkeln und strecken Sie sich, bevor Sie aufstehen. Lassen Sie den Tag ruhig und achtsam beginnen“, empfiehlt Gelny. „Bleiben Sie nach dem Aufstehen noch einen Moment neben dem Bett stehen, genießen Sie das erste Auftreten mit Ihren Füßen auf dem Boden und kommen Sie bewusst in Ihrer ‚Aufrichtung‘ an. Spüren Sie, wie sich Ihre Fußsohlen auf dem Boden ausbreiten, wie Ihre Füße Sie tragen. Etwa in der Mitte des Fußballens befindet sich der Akupunkturpunkt „Sprudelnder Quell“ – hier beginnt der energiespendende Nierenmeridian. Spüren Sie mit einigen tiefen Atemzügen in Ihre Fußsohlen, bevor Sie die ersten Schritte machen.“

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Geben Sie Multitasking auf.
Gelny: „Multitasking ist zwar in Mode, aber in Wirklichkeit unmöglich. Das menschliche Gehirn kann sich keinen zwei oder mehr Tätigkeiten mit derselben Aufmerksamkeit widmen. Das eine geschieht immer auf Kosten des anderen. Üben Sie, immer nur eine Sache zu machen. Beginnen Sie damit, während des Gehens von A nach B nicht zu telefonieren. Schenken Sie stattdessen Ihrem Gehen Aufmerksamkeit. Ihren Füßen – Wie rollen Sie ab, wie fühlen Sie den Untergrund unter Ihren Schuhen? Oder nehmen Sie sich zwischendurch einige Minuten Zeit, um sich ganz auf Ihren eigenen Atem, und nur Ihren Atem, zu konzentrieren. Fühlen Sie, wie Sie ausatmen, und wie sich beim Einatmen Ihre Lunge mit frischer Luft füllt, wie sich Ihr Brustkorb dabei senkt und hebt.“

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Neue Wege gehen.
„Im Alltag ist vieles Routine. Doch nehmen Sie einmal bewusst einen anderen Weg ins Büro, steigen Sie eine Station früher oder später aus, nehmen Sie mal das Rad oder lassen Sie Ihr Auto stehen. Ein Ausbrechen aus Routinen fördert unsere Achtsamkeit.“

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Alexandra Gelny, Shiatsu Praktikerin und Sprecherin des Österreichischen Dachverbandes für Shiatsu (ÖDS), stellt einfache mentale Übungen für Achtsamkeit und ein paar passende Körperübungen vor.

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