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MillennialsDie stille Revolution der jungen Milden

Christiane Holzinger von der „Jungen Wirtschaft“ über die neue Jobgeneration der Millennials.

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Frau Holzinger, was kommt bei Millennials zuerst: Freizeit oder Arbeit?

CHRISTIANE HOLZINGER: Studien besagen ja, dass den Millennials eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Freizeit wichtig ist. Ich denke, dass die Generation einfach einen Sinn in ihren Tätigkeiten sucht. Egal, ob es nun um Arbeit oder Freizeit geht – sie legen auf den Sinn dahinter Wert und setzen dementsprechend auch Prioritäten.

Warum ist dieser Generation der Sinn ihres Tuns so wichtig?

Ich glaube, dass Millennials die erste Generation sind, die beinahe grenzenlose Möglichkeiten haben. Sie sind mit dem Internet aufgewachsen, daraus ergeben sich komplett neue Karrierewege. Und wer wählen kann, wird eher einer Tätigkeit nachgehen, die Sinn stiftet. Ich bin aber der Meinung, dass es für diese Generation auch eine Option sein muss, ihr eigener Chef zu sein. Auch hier kann man sich selbst verwirklichen.

Warum unterscheiden sich die Millennials so sehr von den Vorgängergenerationen?

Bei den Babyboomern waren die Karrierepfade schon früh vorgezeichnet und auch vom gesellschaftlichen Umfeld geprägt. Dementsprechend war die Berufs- und Ausbildungswahl ganz anders als heute. Man war auch weniger mobil und internationalisiert. Deswegen haben wir heute auch ganz andere Vorbilder und Einstellungen.

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