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Gesundheit und ErnährungDas könnte der Grund für Übergewicht sein

Forscher vom Helmholtz Zentrum München kommen der Antwort näher.

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Warum werden Menschen zu dick? Forscher des Helmholtz Zentrums in München sind der Antwort einen Schritt näher gekommen. Mithilfe eines neuen 3D-Verfahrens haben sie festgestellt, dass ein gestörter Transport des Sättigungshormones Leptin in das Gehirn nicht - wie bisher angenommen - die Ursache ist. Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten sie im "International Journal of Obesity". (Alles zu gesunder Ernährung)

Das Verfahren ermöglichte es den Wissenschaftern, bei einem Versuch mit Mäusen den Weg des Hormons im Gehirn als Video sichtbar zu machen und nachzuverfolgen. Das Ergebnis: Das satt machende Hormon Leptin gelangte sowohl bei dünnen als auch bei dicken Mäusen in ausreichender Menge in das Gehirn. Die Ursache für das Essverhalten, so die Schlussfolgerung der Forscher, muss also in den Nervenzellen selbst liegen.

Leptin-Resistenz

Leptin ist ein wichtiges Sättigungshormon, das vom Fettgewebe gebildet wird. Wird ein Mensch einfach nicht mehr satt, obwohl er viel isst, kann das an Leptin-Resistenz liegen. "Die Betroffenen haben ständig Hunger, als wären ihre Fettspeicher nicht schon längst gefüllt", heißt es.

Gesund Ernährung: Gesunde Gewohnheiten

Eine Handvoll Nüsse pro Tag

Essen Sie eine Handvoll Nüsse pro Tag. Eine Studie hat gezeigt, dass eine Handvoll Nüsse pro Tag dabei hilft, sich vor Herz-Kreislaufkrankheiten und Krebs zu schützen.

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Meiden Sie Rolltreppen und Lifte

Nutzen Sie jede Chance für Alltagsbewegung, freuen Sie sich über jede Stiege, die Sie zu Fuß gehen können. Lassen Sie das Auto stehen und fahren Sie Fahrrad. Steigen Sie früher aus der Straßenbahn aus und gehen Sie ein oder zwei Stationen zu Fuß.

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Steigern Sie Ihre Schrittzahl

Der durchschnittliche Büromensch schafft gerade noch 1500 Schritte pro Tag. 6000 Schritte sollten es aber mindestens sein, um gesund zu bleiben – mit 10.000 Schritten kann man schon aktiv etwas dafür tun, die Gesundheit zu verbessern.

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Laden Sie Freunde und Familie ein

Einsamkeit ist ein Risikofaktor für Demenz, ein aktives Sozialleben hingegen pflegt Psyche und Wohlbefinden. Sprechen Sie regelmäßig Einladungen aus und bleiben Sie in Kontakt.

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Verdauungsspaziergang machen

Gehen Sie nach dem Essen spazieren – das hilft der Verdauung wirklich.

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Ein veganer Tag pro Woche

Maximal 450 Gramm Fleisch und Wurstwaren sollte man pro Woche essen. Dabei helfen kann ein veganer Tag pro Woche.

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Kaufen Sie Vollkorn statt Weißmehl

Komplexe Kohlenhydrate machen länger satt und sind viel nährstoffreicher, Weißmehlprodukte hingegen sind „leere“ Kalorien.

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Wald-Doping

Verbringen Sie zwei bis drei Tage im Monat im Wald, das stärkt das Immunsystem langfristig.

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"Bisher ging man davon aus, dass die Ursache ihrer Hormonresistenz ein gestörter Transportprozess ist", sagte Luke Harrison, Doktorand am Helmholtz Zentrum und Erstautor der Studie, die diese Annahme nun widerlegt.

"Wir können die Ursache von Leptin-Resistenz nun eingrenzen und unsere Forschung auf die molekularen Mechanismen innerhalb der Nervenzellen fokussieren", sagte Paul Pfluger vom Institut für Diabetes und Adipositas des Helmholtz Zentrums. "Sind alle Abläufe in unserem Sättigungsverhalten entschlüsselt, können wir neue Therapien gegen Fettleibigkeit entwickeln und dicke Menschen gezielt beim Abnehmen unterstützen."

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