„NIGHT-WATCHER“ GESUCHTWir teilen uns die Städte mit 600 Tierarten

Der Naturschutzbund lädt im Rahmen der Aktion „Nachts in meinem Garten“ ein, das Vorkommen nachtaktiver Säugetiere wie Dachs, Marder oder Igel zu erforschen.

Auch Füchse tummeln sich nachts in den Städten © FOTOLIA
 

Häuserfluchten, Betonwüste, Autoverkehr: Auf den ersten Blick erscheint der Siedlungsraum naturfeindlich. Doch bei näherem Hinsehen kommt die Überraschung: 600 Tierarten wurden in den letzten Jahren in Mitteleuropas Städten beobachtet. Denn vor allem naturnahe Gärten bieten einen geeigneten Lebensraum als Unterschlupf und Futterquelle, davon profitieren besonders nachtaktive Säugetiere wie Fuchs, Dachs, Steinmarder, Igel & Co.

Der Naturschutzbund möchte jetzt mithilfe von „Night-Watchern“ herausfinden, welche Säugetierarten in Österreichs Gärten beobachtet werden können. Alle, die eine Fotofallen-Kamera besitzen, sind daher ab sofort aufgerufen, mit den Bildern die nächtlichen Tierbesuche in ihrem Garten auf der Online-Plattform www.naturbeobachtung.at zu teilen.

MITMACHEN

Diejenigen, die noch keine Fotofallen-Kamera haben, können sich auf www.naturschutzbund.at bis 6. Juli 2018 als „Night-Watcher“ anmelden und haben die Chance, eine von 20 Fotofallen-Kameras zu erhalten.

Experten kontrollieren die Fotos regelmäßig, sodass die richtige Bestimmung der Tierarten sichergestellt ist. Jeder „Night-Watcher“ leistet mit seinem Bild somit einen wichtigen Beitrag zur Erforschung des Vorkommens unserer heimischen Säugetiere. Die schönsten und interessantesten Meldungen werden Ende des Jahres präsentiert und mit Sachpreisen belohnt.

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