Den Tod gibt es nicht, zumindest sind wir ziemlich gut darin, seine Existenz auszublenden. Slapstick-Virtuose Herbert Fritsch widmet sich im Burgtheater-Projekt „Zentralfriedhof“ dem entschiedensten Eskapismus des Menschen mit ebendieser Strategie; zumindest wird das im Programmheft angesichts einer Welt voll Krieg, Terror und Naturkastrophen so argumentiert: „Im Theater sind wir weit weg von dieser Wirklichkeit und können den Fokus kurz verschieben.“