Unter dem Hashtag „Flowerrain“ (Blumen-Regen) solidarisierten sich gestern Mittag unzählige Menschen und Institutionen auf den digitalen Plattformen, um ihre Wertschätzung für die österreichische Journalistin Alexandra Föderl-Schmid auszudrücken, die am Freitag unter einer Inn-Brücke entdeckt wurde. Liebe und Solidaritätsbekundungen sollten nach den bangen 24 Stunden ein Gegengewicht zu Hass und Häme bilden, die sich in den vergangenen Wochen an der stellvertretenden Chefredakteurin der „Süddeutschen Zeitung“ entladen hatte – nicht nur, aber besonders in den sozialen Netzwerken. Martina Madner und Alexandra Wachte (Frauennetzwerk Medien) sowie Daniela Kraus (Presseclub Concordia) bezeichnete Föderl-Schmid in einer gemeinsamen Aussendung als „herausragende Journalistin“, die einer „unvergleichlichen und durch nichts zu rechtfertigenden Hetzjagd“ ausgeliefert gewesen sei.