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Landeskulturpreise Steirische Landeskulturpreise verliehen

Die besten Bilder von der Verleihung der steirischen Landeskulturpreise 2020

Anita Leisz erhielt den Würdigungspreis des Landes Steiermark für bildende Kunst: "Die Kunst von Anita Leisz ist sensibel wie kraftvoll, körperlich wie illusionistisch – stets aktuell, doch kein Mainstream. Der subtile Umgang mit Material und Form ergänzt sich durch das konsequente Denken und Wissen um Gegenwart", befand die Jury.

(c) Sebastian Reiser

Der Volkskulturpreis des Landes Steiermark ging an Britta Sievers und Andreas Staudinger von Schloss Lind: Das von ihnen entwickelte Projekt „Das Andere Heimatmuseum“  sei "ein völlig neu konzipiertes Zentrum für regionalspezifische Kunst, innovative Volkskultur und Erinnerungskultur", so die Jurybegründung.

(c) Sebastian Reiser

Peter-Rosegger-Literaturpreis für Ferdinand Schmalz: Laut Jiury schreibt der gebürtige Obersteirer "in einer Tradition, die von Ödön von Horváth und Wolfgang Bauer über Werner Schwab hinaus reicht. Schmalz gewinnt aus der präzisen Arbeit an der Sprache ganz neue Qualitäten. Sein Werk ist von einer atemberaubenden Gegenwärtigkeit."

(c) Sebastian Reiser

Günter Eichberger wurde mit dem Literaturpreis des Landes Steiermark ausgezeichnet: "Eine Künstlerpersönlichkeit, die international Beachtung findet und die literarische Szene vor Ort wie kaum ein anderer prägt", und einen Literaten, "der seit Jahrzehnten Möglichkeiten der Prosa befragt und erweitert", erkannte die Jury in dem Autor.

(c) Sebastian Reiser

Großer Interpretationspreis des Landes  für Günter Meinhart: Er habe "unverzichtbare Leuchtturm-Projekte" für die steirische Kulturszene geschaffen, so die Jury: "Scheinbar spielerisch gelingt es ihm, Konzerte auf internationalem Niveau zu verwirklichen, sowie Nachwuchsförderung und Life-Long-Learning miteinander zu vereinen."

(c) Sebastian Reiser

Großer Diagonale-Doku-Filmpreis für Sabine Derflinger, überreicht von Diagonale-Co-Intendant Sebastian Höglinger: "Ein Film über eine Frau, von einer Frau inszeniert und für die Frauen und Männer von heute gemacht. Ein Juwel für die Augen", stellte die Jury zu ihrem Politikerinnenporträt "Die Dohnal" fest.

(c) Sebastian Reiser

Der Große Diagonale-Spilefilmpreis ging an Anmdra Wollner und ihren Film "The Trouble With Being Born": Für die Jury legte ihr Film "Zeuggnis ab für die Breite und Zeitlosigkeit des Kino". Denn "niemals moralistisch, aber immer zwiespältig, rührt der Film an die Ängste und Begehrlichkeiten unserer Zeit".

(c) Sebastian Reiser

Winfried Ritsch ist Preisträger des Andrzej-Dobrowolski-Kompositionspreises: Der Medienkünstler, Wissenschaftler, Tonkünstler setze "neben seinen Kompositionen, Medienkunstprojekten und Installationen immer wieder neuartige künstlerische Konzepte um; von Medienkunstlabors, Künstlerinitiativen, bis hin zu Opernproduktionen", so die Jurybegründung.

(c) Sebastian Reiser
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