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Literaturhaus GrazKlaus Kastberger wird verlängert, die Finanzierung erhöht

In der heutigen Grazer Gemeinderatssitzung (17. Oktober) wurde von allen Parteien ein wichtiges und klares Bekenntnis zum Literaturhaus Graz gegeben.

Klaus Kastberger, seit 2015 und nun bis 2025 Leiter des Literaturhauses Graz © Elisabeth Peutz
 

In der Gemeinderatssitzung vom17. Oktober wurde die Bestellung von Klaus Kastberger zum Leiter des Literaturhauses für die nächsten fünf Jahre einstimmig beschlossen. In der Person des renommierten Literaturexperten, Professors der Germanistik und Leiters des Franz-Nabl-Institutes für Literaturforschung vereinige sich auch in Zukunft die wissenschaftliche Arbeit des Franz-Nabl-Institutes und die Vermittlungstätigkeit des Literaturhauses, hieß es dort.

Zusätzlich wurde auch die Finanzierung des Literaturhauses durch die Stadt Graz bis 2024 gesichert. „Mit dieser jetzt deutlich erhöhten Finanzierung von insgesamt 600.000 Euro pro Jahr haben wir sichergestellt, dass das Literaturhaus, dem mit Kastberger eine große Persönlichkeit der Literaturforschung vorsteht, auch ein entsprechendes Budget zur Verfügung gestellt werden kann!“, sagt der für Kultur und Finanzen zuständige Stadtrat Günter Riegler (ÖVP). Damit sei nun auch eine breite Vermittlungstätigkeit gewährleistet. Sowohl das Kinder- und Jugendfestival bookolino als auch die Symposien zur Literaturforschung seien nun gesichert. „Besonders freue ich mich, dass wir mit dem heutigen Beschluss die Literatur noch mehr Menschen als schon bisher nahebringen können“, betonte Riegler.

Martin Polaschek, neuer Rektor der Karl-Franzens-Universität,  zeigt sich erfreut: „Das Literaturhaus ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Wissenschaft. Die hohen Besuchszahlen bei Veranstaltungen sind ein Maßstab, wie sehr unsere Forschung auf öffentliches Interesse stößt. Wir freuen uns, dass diese erfolgreiche Kooperation mit der Stadt Graz fortgesetzt wird.“  Auch Leiter Klaus Kastberger ist begeistert, die fruchtvolle Arbeit von Literaturhaus und Franz-Nabl-Institut weiterführen zu können: „Graz bleibt eine Hauptstadt der Literatur“, versichert der 56-jährige Oberösterreicher.

 

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